Feldbusinstallation – einfache Wartung und Erweiterung

Feldbusinstallation – einfache Wartung und Erweiterung

Einfach passend

Die kompakte Bauweise spart Gewicht und schafft Platz.

Ihre Vorteile: Skalierbare Feldbarrieren und Gerätekoppler

  • Höchste Verfügbarkeit im Fehlerfall durch Hot-Swap-fähige Komponenten
  • Schnelle Installation durch montagefertige, vorverdrahtete Feldanschlusskästen
  • Einfachste Segmentplanung ohne Notwendigkeit für Hardware-Reserve
  • Leichte Erweiterbarkeit und durchgängige Modularität
  • Für 4-Leiter-Feldbusgeräte auch Varianten mit 24 V DC-Verteilung verfügbar
  • Geringe Lagerkosten durch nur drei Artikelnummern für alle Anwendungen

Ihre Vorteile: Feldgeräte-Anschlussdose

  • Kürzeste Ausfallzeiten durch M12-Kabelanschlussmöglichkeit
  • Gehäusevarianten für Ex- und Non-Ex-Installationen
  • Geringe Lagerkosten dank Einsatz von Standard-Feldbuskabeln von der Trommel

Anwendung

Beim Aufbau von Feldbusinstallationen in der Prozess- und Verfahrenstechnik spielt die Verfügbarkeit eine herausragende Rolle. Das gilt sowohl für Profibus PA als auch für Foundation Fieldbus.

Feldbarriere und Topologie
Der Einsatz von Segmentprotektoren bzw. Feldbarrieren schützt das Bussegment beispielsweise vor Kurzschlüssen in Stichleitungen und stellt die nötige Zündschutzart zur Verfügung. Die üblichen vielkanaligen Feldbarrieren haben jedoch den Nachteil, dass sie während eines Ausfalls nicht rückwirkungsfrei ausgetauscht werden können. Vielmehr muss bei der meist angewendeten Linientopologie das Gesamtsegment abgeschaltet werden, um einzelne Feldbarrieren zu tauschen. Das geht auf Kosten der Verfügbarkeit.

Einfluss eines Fehlers auf das Gesamtsystem

Einfluss eines Fehlers auf das Gesamtsystem

Feldverkabelung
Auch ganz nah am Prozess, beim Feldgeräteanschluss, besteht die Anforderung der schnellen Austauschbarkeit durch Nicht-Elektriker, um eventuelle Ausfallzeiten so gering wie möglich zu halten. Dieser schnelle Tausch wird durch Steckverbindungen am Feldgerät realisiert – meist M12 oder 7/8 Zoll. Das klingt zunächst recht einfach. Die oft raue Umgebungsbedingung (Atex, Staub, Säuren, ätzende Gase etc.) macht  jedoch den Einsatz von Feld-konfektionierbaren Steckern weitestgehend unmöglich. Die Schwachstelle ist hier die Abdichtung zwischen Kabel und Steckverbinder.

Wenn man Steckverbinder nutzt, so setzt man auf fest an das Kabel gespritzte und damit dauerhaft dichte
Verbindungen. Durch die meist unterschiedlichen Entfernungen zwischen Feldverteiler und Feldgeräten wird jedoch eine Vielzahl von herstellerseitig konfektionierten Kabeln in verschiedenen Längen benötigt. Diese Vielzahl an verschiedenen Kabeln kann aus wirtschaftlichen Gründen nicht ständig vorgehalten werden. Die erhöhten Aufwände für die Lagerhaltung und Logistik würden in keinem Verhältnis stehen.

Lösung

Modular erweiterbare Feldbarrieren  

Modular erweiterbare Feldbarrieren

Skalierbare Feldebene
Phoenix Contact bietet Ihnen in Sachen Feldbarrieren ein skalierbares Installationskonzept, das die Auswirkungen von Fehlern auf ein Segment minimiert und damit die Verfügbarkeit der Anlage erhöht. Ohne die Kommunikation zu den restlichen Feldbus-Teilnehmern zu beeinträchtigen, können Feldbarrieren im laufenden Betrieb ausgetauscht oder das Profibus PA- bzw. Foundation Fieldbus-Segment erweitert werden.

Möglich wird das durch die Nutzung eines Hutschienen-Steckverbinders, der im Lieferumfang eines jeden Kopplers enthalten ist. Der Steckverbinder sorgt dafür, dass die Querkommunikation – wie bei einer Backplane – auch dann bestehen bleibt, wenn ein einzelner Gerätekoppler entfernt wurde. Außerdem dient er dazu, ein Segment zu erweitern, ohne dass der Betrieb der bereits vorhandenen Geräte beeinträchtigt wird.

Feldanschlusskasten mit modular erweiterbaren Feldbarrieren  

Feldanschlusskasten mit modular erweiterbaren Feldbarrieren

Wir bieten Ihnen nicht nur alle notwendigen Komponenten wie Gerätekoppler, Feldbarrieren, Überspannungsschutz und Feldbuskabel, sondern auch installationsfertige Feldanschlusskästen
(Junction Boxes).

Diese sind entweder vorgefertigt für Ihren individuellen Ausbau oder auch schon komplett mit allen notwendigen Feldbarrieren bestückt und vorverdrahtet. Die Feldanschlusskästen sind für Ex- und Non-Ex-Installationen verfügbar und werden inklusive aller Verschraubungen und Kabelabfang- und Schirmschiene geliefert.

Feldgeräte-Anschlussdose

Typische Verkabelungsstruktur einer chemischen Anlage  

Typische Verkabelungsstruktur einer chemischen Anlage

Feldgeräteseitig bietet Ihnen Phoenix Contact eine kleine passive Anschlussdose, die als Bindeglied kurz vor dem Feldgerät montiert wird. Sie erlaubt eine feldtaugliche Verbindung des Kabelendes der Trommelware vom Feldverteiler mit dem offenen Ende des konfektionierten M12-Kabels zum Feldgerät.

Durch das metallische Gehäuse und die Nutzung von Schirmverschraubungen ist eine durchgängige Feldbus-konforme Schirmverbindung sichergestellt. Im Gehäuse müssen nur noch die beiden Feldbusadern aufgelegt werden. Die Ausführung als einfaches, elektrisches Betriebsmittel und in der Farboption Blau macht auch eine Nutzung der Feldgeräte-Anschlussdose in eigensicheren Stromkreisen bis Ex-Zone 1 möglich.

PHOENIX CONTACT AG

Zürcherstrasse 22
CH-8317 Tagelswangen
+41 (0) 52 354 55 55