BASF setzt auf innovatives Koppelrelais

Relais- und Optokoppler bei BASF in Ludwigshafen

Im Bereich von Koppelrelais, so die allgemeine Meinung, gibt es keine echten Innovationen mehr.

Mit Selbstverständlichkeit werden die universellen und robusten Helfer millionenfach in der Industrie eingesetzt. Dort erfüllen sie zwischen Steuerung und Anlage quasi unsichtbar ihre Aufgaben: Signale anpassen, galvanisch trennen und vervielfachen.

Koppelrelais neuer Generation helfen jedoch auch kräftig dabei, auf die Kostenbremse zu treten. Bei BASF in Ludwigshafen setzt man auf ein innovatives Relais- und Optokopplersystem von Phoenix Contact.

Applikation

Seit Gründung der BASF hat sich das Werk in Ludwigshafen zum weltweit größten zusammenhängenden Areal eines Chemieunternehmens entwickelt.

Ein Beispiel aus dem Produktionsspektrum ist die Vitaminfabrik, in der die fettlöslichen Vitamine A und E hergestellt werden. Fast alle Vorstufen der aufwendigen Synthesen werden selbst erzeugt und über Rohrleitungen direkt an die Vitaminfabrik geliefert. Die Steuerung der Produktion übernehmen moderne Prozessleitsysteme, deren Signalleitungen über standardisierte Rangiergestelle geführt werden.

Für die Signalverstärkung zur Sensorik kommen die nur 6,2 mm schmalen Koppelrelais des PLC-INTERFACE-Systems von Phoenix Contact zum Einsatz. Zur Anpassung der feldseitigen Rückmeldesignale an die Steuerung dienen die baugleichen PLC-INTERFACE-Module.

Lösung

PLC-INTERFACE von Phoenix Contact  

PLC-INTERFACE von Phoenix Contact

Besonders die Steckbarkeit der Relais- und Optokoppler ist von Vorteil. Jeder Kanal kann je nach Spannung, Leistung und Schalthäufigkeit optimal an die Applikation angepasst werden.

Falls geänderte Bedingungen statt eines Relais einen Optokoppler erfordern: Dann kann die Anpassung auch nachträglich und beliebig gemischt erfolgen, in wenigen Sekunden ohne Lösen der Verdrahtung.

Die in allen gängigen Steuerspannungen erhältlichen Baureihen stehen wahlweise mit Zugfeder- oder Schraubanschlusstechnik zur Verfügung.

Komplettiert wird das System durch sinnvolles Zubehör wie unterschiedliche Brücken, Trennplatten, Einspeiseklemmen und Gerätemarkierungs-Schilder aus dem Standardreihenklemmen-Programm von Phoenix Contact.

Fazit

Das PLC-INTERFACE-System spart Kosten nach der Formel: Gesamtplatzbedarf, Verdrahtungsaufwand, Zeitbedarf und Montageaufwand verringern. Dabei die Übersichtlichkeit verbessern und die Sicherheit erhöhen.

Der Schlüssel dazu ist das steckbare, rüttelsichere PLC-Brückensystem. Die sichere Trennung zwischen Ein-/Ausgang sowie die Ausführung des Relais in Schutzart IP67 waren zwei wichtige Entscheidungskriterien der BASF für PLC-INTERFACE von Phoenix Contact.

Denn Sicherheit ist in der Chemie bei allem Kostenbewusstsein oberstes Gebot.

PHOENIX CONTACT AG

Zürcherstrasse 22
CH-8317 Tagelswangen
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