Digitale Transformation – Offene Architektur

Digitale Transformation – Offene Architektur

Offen, sicher, skalierbar

Konnektivität für intelligente Monitoring- und Überwachungslösungen in der Prozessindustrie.

Ständig steigende Anforderungen nach hoher Sicherheit, Verfügbarkeit, Zuverlässigkeit sowie größerer Effizienz fordern heutzutage ein Mehr an Technologien, die sich nur schwer in die klassische Automatisierungspyramide integrieren lassen. Die Digitalisierung der Prozessautomation öffnet daher die Türen für neue Technologien und Lösungsansätze.

„Enhanced Connectivity“ von Phoenix Contact steht nicht nur für den physikalischen Anschluss, sondern für eine Verbindung, die sowohl die Logik beinhaltet als auch die übergreifende, offene, sichere und digitale Kommunikation. So wird die Voraussetzung geschaffen, dass neue Ansätze wie die NAMUR Open Architecture (NOA) sowie Open Process Automation (OPA) Realität werden können.

Ihre Vorteile

  • Zukunftssichere Prozessanlagen dank langjährigem Branchen-Know-how und Mitgestaltung zukunftsweisender Trends wie NOA und OPA
  • Maßgeschneiderte Lösung von der Datenerfassung bis ins Zielsystem mit systemunabhängiger Automatisierungstechnik
  • Ungeplante Anlagenstillstände vermeiden durch Vernetzung existierender und zusätzlicher Diagnosedaten für die vorausschauende Wartung

Standards für offene Automatisierungssysteme

Vernetzte Daten in einer Prozessanlage  

NAMUR Open Architecture versus Open Process Automation

Die NAMUR Open Architecture (NOA) beschreibt, wie die klassische Automatisierungspyramide um schnelllebige IT-Komponenten, von der Feldebene bis zur Unternehmensführung, einfach integriert werden kann. Und dies ohne die Verfügbarkeit und Sicherheit einer Anlage zu beeinträchtigen.

Noch weiter geht der Ansatz der Open Process Automation (OPA): Um eine komplett offene Automatisierung anzustreben, wird die klassische Pyramide der Prozessautomation aufgelöst.

Phoenix Contact zeigt mit dem technologischen Ansatz eines offenen, sicheren und skalierbaren Ecosystems wie sich die Idee von Offenheit, Flexibilität und agilen Lösungen mit den Kernthemen der Prozessindustrie (Robustheit, Sicherheit und Zuverlässigkeit) verbinden lässt.

NAMUR Open Architecture

Automatisierungspyramide im Kontext NOA und PLCnext Technology  

Intelligente Überwachungs- und Optimierungsaufgaben mit NOA und PLCnext Technology

Die offene, Linux-basierte Steuerungsplattform PLCnext Technology ermöglicht das Auslesen von HART-Daten und anderen Protokollen parallel und rückwirkungsfrei zur Prozesssteuerung. Die Daten können als Rohdaten oder vorverarbeitet durch die Steuerung per OPC-UA-Server weiter an eine Cloud wie z. B. die PROFICLOUD von Phoenix Contact, Azure von Microsoft etc. übertragen werden.

Aufgrund der Offenheit der Steuerungsplattform können zusätzlich Apps von Drittanbietern, z. B. von Sensor- und Aktorherstellern, in das System integriert werden.  Intelligente Algorithmen werten die gesammelten Daten aus und leiten sinnvolle Maintenance-Konzepte ab.

Mit dem Ecosystem PLCnext Technology werden Überwachungs- und Optimierungsaufgaben oder auch die vorausschauende Wartung einfach möglich, ohne den Kernprozess zu beeinflussen.

Open Process Automation

Open Process Automation zielt darauf ab, die Komplexität von Leitsystemmigrationen zu reduzieren, indem es einem offenen, standardbasierten Ansatz folgt.  Das Ecosystem PLCnext Technology unterstützt diesen offenen Ansatz, indem es die Rolle des DCN (Distributed Control Node) mit sicheren und redundanten Verbindungen zum neuen Echtzeit-Servicebus sowie die Verbindung zu bestehenden und neuen Feldgeräten (I/Os) erfüllt. Zudem erfüllt PLCnext Technology auch die Hauptanforderung von OPA, indem es ermöglicht, externe Software zu hosten und auf derselben Hardware auszuführen.

Grafische Übersicht der Vision Open Process Automation (Quelle: O-PAS™)  

Ein Standard von The Open Group, einem globalen Technologiekonsortium aus den USA, entwickelt im Open Process Automation™ Forum (OPAF). Quelle: O-PAS™

PLCnext Technology gewinnt Achema Innovation Award 2018

Achema Innovation Award

PLCnext Technology – ausgezeichnet mit dem Achema Innovation Award 2018

PLCnext Technology wurde am 12. Juni 2018 in der Kategorie MSR-Technik und Prozessautomatisierung mit dem Achema Innovation Award ausgezeichnet. Aus fünf Shortlist-Kandidaten in insgesamt acht Kategorien und drei Sonderkategorien wurde die jeweils innovativste Entwicklung gewählt.

Im Rahmen einer feierlichen Preisverleihung erhielt Phoenix Contact eine Urkunde und den begehrten Award für die neue, innovative Steuerungsplattform. Wir bedanken uns für diese Auszeichnung und freuen uns sehr.

PHOENIX CONTACT s.à r.l.

10a op Bourmicht
Rue des Mérovingiens
L-8070 Bertrange
(+352) 45 02 35-1

Service

Security in der Prozessindustrie

Workshop "Security in der Prozessindustrie" auf der NAMUR Hauptsitzung 2019.