Um regulatorische Anforderungen zu erfüllen und Förderprogramme erfolgreich zu nutzen, schafft ein Energiemanagementsystem (EMS) die notwendige Transparenz. Viele Vorgaben verlangen heute dokumentierte Betriebsdaten, regelbasierte Netzverträglichkeitsmechanismen sowie belastbare Nachweise über CO₂‑Einsparungen. Ohne EMS sind diese Anforderungen kaum erfüllbar. Darüber hinaus müssen Unternehmen im Rahmen der EU‑Taxonomie und der Nachhaltigkeitsberichterstattung belegen, wie effizient und nachhaltig ihre Energie‑ und Ladeinfrastruktur betrieben wird, etwa anhand von KPIs wie dem Anteil erneuerbarer Energien, Lastspitzenmanagement oder Effizienzkennzahlen. Für Betreiber von Ladeinfrastruktur sind zudem abrechenbare und auditierbare Messdaten erforderlich, um CO₂‑Zertifikate zu generieren, die THG‑Quote fristgerecht einzureichen und finanzielle Nachteile zu vermeiden.
Energie intelligent steuern
Warum Energiemanagement unverzichtbar ist Energieflüsse steuern, Lastspitzen vermeiden, Kosten senken
Ein Energiemanagementsystem (EMS) übernimmt die intelligente Steuerung, Überwachung und Optimierung aller Energieflüsse einer Liegenschaft. Es sorgt dafür, dass Erzeuger, Verbraucher, Speicher und Ladeinfrastruktur effizient zusammenspielen – automatisiert, transparent und im Einklang mit regulatorischen Anforderungen. Unsere skalierbare EMS‑Lösung lässt sich sowohl in einzelnen Gebäuden wie Wohnhäusern oder Handwerksbetrieben einsetzen als auch standortübergreifend in Unternehmen, Städten und Kommunen. Damit wächst das System mit den Aufgaben und der Größe des Energiesystems.
Besonders die zunehmende Elektrifizierung – allen voran die E‑Mobilität – verändert den Energiebedarf vieler Liegenschaften grundlegend. Neue Lastspitzen, höhere Anschlussleistungen und komplexere Abrechnungs- und Nachweisprozesse machen ein professionelles Energiemanagement heute oft unverzichtbar. Ein EMS schafft hier die notwendige Transparenz und stellt sicher, dass Energie jederzeit effizient, sicher und wirtschaftlich genutzt wird.
Gute Gründe für den Einsatz eines Energiemanagementsystems
Unternehmen erwarten Energiemanagementsysteme, die mit ihren Anforderungen wachsen, verschiedene Hersteller problemlos kombinieren und sich reibungslos in bestehende IT‑Strukturen integrieren lassen. Systemintegratoren benötigen dafür ein EMS, das auf offenen Standards basiert, flexible Schnittstellen bietet und echte Herstellerneutralität sicherstellt.
Mit steigenden Anschlussleistungen und wachsenden Ladeparks müssen Unternehmen sicherstellen, dass ihr Netzanschluss nicht überlastet ist, die PV‑Erzeugung bestmöglich genutzt wird und Speicher, Ladepunkte, Gebäude sowie Produktionsanlagen intelligent miteinander abgestimmt sind. Ein modernes EMS mit vorausschauenden Algorithmen übernimmt diese Aufgaben automatisch – zuverlässig, effizient und ohne manuellen Aufwand.
Endkunden erwarten eine vollautomatisierte und transparente Abrechnung, die eichrechtskonforme Daten nutzt, dynamische Strompreise berücksichtigt und Energieflüsse eindeutig einzelnen Verbrauchern oder Fahrzeugen zuordnet. Deshalb benötigen Systemintegratoren ein EMS, das alle relevanten Datenquellen nahtlos zusammenführt und vollständig ohne manuelle Eingriffe abrechnet.
Energiemanagement in der Praxis: Wie Herausforderungen bereits heute gelöst werden Elektrogroßhandel Sonepar in Klagenfurt: Kompetenzzentrum für erneuerbare Energien
Viele Unternehmen stehen vor der Aufgabe, wachsende Energieverbräuche, Ladeinfrastruktur und Netzrestriktionen effizient zu steuern sowie gleichzeitig Transparenz, Abrechnungssicherheit und Skalierbarkeit sicherzustellen. Wie ein Energiemanagementsystem diese Anforderungen ganzheitlich adressiert, zeigt das Praxisbeispiel unseres Kunden Sonepar in Klagenfurt, Österreich. Dort sorgt unser EMS bereits dafür, dass Energieströme systemübergreifend erfasst, ausgewertet und flexibel skaliert werden. Lastmanagement und Eigenverbrauchsoptimierung tragen dazu bei, Netzanschlüsse zu entlasten und Energiekosten zu senken. Gleichzeitig schafft das System die Grundlage für interoperable Anbindung unterschiedlicher Infrastrukturen sowie für eine verlässliche Abrechnung und Nachweisführung. Ergänzend werden CO₂‑Daten und THG‑Quoten automatisiert für Reporting, Compliance und wirtschaftliche Betriebsentscheidungen aufbereitet.
Sehen Sie im Video, wie diese Lösung im realen Betrieb umgesetzt ist.