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Dramaturgie

Aufgabe der Dramaturgie ist es, Ordnung herzustellen. Sie befasst sich mit der Struktur von Filmen und mit Abläufen von Ereignissen in der Filmhandlung.

Die Dramaturgie beeinflusst den gesamten Schaffensprozess des Films, von der Idee zum Grobkonzept, vom Treatment zum Drehbuch und vom Dreh bis zur Postproduktion.

Alle Filme haben einen eindeutigen Anfang, eine präzise Mitte und ein definiertes Ende (Dreiakt):

Dramaturgie

Der Anfang (Exposition) etabliert die Geschichte. Hier werden die folgenden Fragen beantwortet: Was ist das Thema? Wer ist der Protagonist? Wie ist die Situation? Die Exposition liefert den dramatischen Anstoß, der die Geschichte bis zum Schluss bestimmt. Am Ende des ersten Aktes gibt es einen Plot Point. Dies ist ein Vorfall oder ein Ereignis, das in die Geschichte eingreift und sie in eine andere Richtung lenkt.

Der Mittelteil umfasst den Großteil des Films. Dieser Teil wird als Konfrontation bezeichnet. Die Grundbedürfnisse der Hauptfigur werden definiert: Was soll sie im Verlauf der Handlung erreichen? Was ist ihr Ziel? Am Ende des Mittelteils befindet sich wiederum ein Plot Point. Er wendet die Geschichte in Richtung Auflösung.

Das Ende löst die Geschichte auf. Erst durch einen starken Schluss wird die Geschichte vollständig begreiflich. Alle Handlungsstränge werden zu Ende erzählt. Es gibt kein offenes Ende.

Eine dramaturgische Struktur lässt sich definieren: als lineare Anordnung aufeinander bezogener Vorfälle, Episoden oder Ereignisse, die zu einer dramatischen Auflösung hinführen. Dieser Aufbau gilt für alle Filme.

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Bildsprache

Die Bildsprache ist ein essentielles Kommunikationsmittel für die Erstellung von visuellen Medien. Sie visualisiert über den Bildstil und die Bildinhalte die Haltung und die Werte von Phoenix Contact und ist ein wichtiges Differenzierungsmerkmal zum Mitbewerb.

Der wichtigste Grundsatz ist, eine möglichst natürliche, authentische, freundliche und offene Anmutung zu schaffen, die immer eine gewisse Spannung und neue Perspektiven erzeugt.

Die Phoenix Contact-Bildsprache ist geprägt durch Authentizität. Es werden Situationen geschaffen, die auf den Betrachter wie natürliche und persönliche Momentaufnahmen aus dem Alltag wirken. Die Kamera ist hierbei reiner Beobachter, die Akteure agieren natürlich. Vermieden werden offensichtlich gestellte Situationen und posierende Menschen.

Die Bildsprache vermittelt die weltweit bedeutende und technologisch führende Position von Phoenix Contact. Die Motive transportieren Fortschritt mit innovativen Lösungen sowie eine Marke, die für Vertrauen und Glaubwürdigkeit steht.

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Kameraführung

Durch die Art der Kameraführung wird ein natürliches Beobachten der Handlung nachempfunden. Dieser dokumentarische Stil vermeidet alle künstlichen Mittel wie Zooms, Schwenks, Fahrten und Steady-Cam-Aufnahmen.

Die Kamera wird hauptsächlich aus der Hand oder von der Schulter geführt. Sollten Stativaufnahmen notwendig sein, zum Beispiel bei Interviews, werden sie mit offenem Schwenkkopf umgesetzt. Somit ist gewährleistet, dass die Kamera immer leicht in Bewegung bleibt und weder statisch noch künstlich wirkt.

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Zeitlupe

Aufzeichnungsformat für Realbilder ist 720p32, welches in der Postproduktion zu 25p konvertiert wird. Daraus resultiert ein Zeitlupen-Effekt, der das Filmbild auf 78 Prozent der Echtzeit reduziert. Dieser filmische Effekt intensiviert den Moment und gibt Emotionen Raum sich zu entwickeln und zu wirken.

Er betont die innere und äußere Handlung und vermittelt ein noch stärkeres Gefühl der Authentizität. Die äußere Handlung bezieht sich auf die von außen wahrnehmbare Handlung, die innere Handlung auf das, was sich im Bewusstsein der Personen abspielt.

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Licht und Schatten

Es wird eine möglichst natürliche Lichtstimmung erzeugt. Nach Möglichkeit wird mit dem vorhandenen natürlichen Tages- und Kunstlicht gearbeitet. Wenn zusätzliche Beleuchtung notwendig ist, sollte diese die natürliche Lichtstimmung nachahmen.

Natürliche Lichtquellen sind großflächig und diffus leuchtend. Daraus resultieren weiche Schatten, eine weiche Modellierung der Formen sowie mittlere bis mittelstarke Kontrastverhältnisse.

Eine natürliche Lichtstimmung wirkt authentisch. Die Phoenix Contact-Bildwelt ist geprägt durch freundliche und einladende Motive. Offenheit und Optimismus stehen im Vordergrund. Helle Szenerien sowie Weite und Großzügigkeit erzeugen bei den Zuschauern diesen positiven Eindruck. Drehorte sollten entsprechend ausgewählt werden.

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Montage

Die Montage des Films ist eine Kette nebeneinandergestellter Bilder, durch deren Kontrast die Geschichte im Kopf der Zuschauer entsteht.

Die kleinste filmische Einheit ist die Einstellung, die größte Einheit ist der Film. Eine Szene ist die Nebeneinanderstellung von Einstellungen, die den Film voranbringt. Die Szene ist die Abhandlung eines Themas. Sie ist ein kleiner Film mit Anfang, Mitte und Ende.

Ein Film wird mit Bildern erzählt. O-Töne und Dialog unterstützen die Bilder, ersetzen diese aber nicht. O-Töne sind der Glanz der Geschichte, der Film selbst wird von den Einstellungen getragen.

Die Aufmerksamkeit der Zuschauer wird gefesselt, indem der Film auf die direkteste Art und Weise umgesetzt wird. Das gilt für die visuelle Darstellung sowie für die Inhalte. Sie sollten auf das Wesentliche reduziert werden. Für die Montage der Einstellungen bedeutet dies, möglichst spät in die Szene hinein- und möglichst früh wieder hinauszugehen. Hiermit wir dem Zuschauer Respekt zugestanden, die Geschichte selbstständig zu erschließen.
Hinsichtlich der Vermittlung der Inhalte werden nur solche Informationen geliefert, die für das Verständnis und die Entwicklung der Geschichte wirklich notwendig sind. Es ist der Plan, der den Film macht. Sollte sich herausstellen, dass eine Einstellung, eine Szene oder bestimmte Inhalte nicht wesentlich für den Film sind, so sollten sie es nicht in den Film schaffen.

Bei der Montage des Filmes, der Sequenzen, Szenen und Einstellungen sollten ausschließlich harte Schnitte verwendet werden. Dies unterstützt das Nebeneinanderstellen von Einstellungen. Auf Effekte sollte grundsätzlich verzichtet werden. Sie wirken unnatürlich und lenken vom Inhalt ab.

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Farben

Grundsätzlich wird eine entsättigte Farbigkeit verwendet. Dieses Stilelement fokussiert auf den Inhalt. Durch intensive oder eine Vielzahl an Farben würden die Zuschauer von der emotionalen und inhaltlichen Handlung abgelenkt werden. Eine selektive Farbgestaltung leitet die Zuschauer zu den relevanten Bildinhalten. Das heißt, die Phoenix Contact-Unternehmensfarben werden nicht entsättigt, sondern gezielt farbecht verwendet.

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Phoenix Contact
GmbH & Co. KG

+49 5235 3-42089

Carolin Schmidt-Steinmeyer

Video & Animation

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