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Online-Landkarte der Plattform Industrie 4.0

23.11.2015

Industrie 4.0

[4807] Während des Nationalen IT-Gipfels, der am 18. und 19. November 2015 in Berlin stattfand, stellte Bundeswirtschaftsminister Sigmar Gabriel gemeinsam mit weiteren Leitungsmitgliedern der Plattform Industrie 4.0 die Online-Landkarte „Industrie 4.0“ vor.

Deutschlandweit sind hier rund 200 Anwendungsbeispiele und Testumgebungen aufgelistet, um auch kleineren und mittleren Unternehmen den Zugang zu neuen Technologien zu eröffnen. Als einer der Vorreiter des Zukunftsprojekts steuert Phoenix Contact allein vier Beispiele zur Online-Landkarte bei.

Zu den Anwendungen gehört das Innovationsprojekt „Automation für wandlungsfähige Produktionstechnik (AWaPro)“. Im Rahmen des Spitzen-Clusters it´s OWL wird die durchgängig digitale Planung der Elektroinstallation einer Maschine oder Anlage erforscht und entwickelt, mit der ein kundenindividuelles Produkt gefertigt werden soll. Als Ergebnis des Engineering-Prozesses steht der „digitale Artikel“ zur Verfügung. Dieser bildet ebenfalls die Grundlage des Gemeinschaftsprojekts „Smart Engineering and Production 4.0 (SEAP)“ der Unternehmen Eplan, Phoenix Contact und Rittal. SEAP 4.0 zeigt, wie mit einheitlichen und standardisierten Daten, Datenformaten und –schnittstellen für Engineering-Werkzeuge ein spezifischer Schaltschrank wirtschaftlich erstellt werden kann.

Weitere Industrie-4.0-Konzepte sind bereits in ersten Applikationen im Einsatz. So ermöglicht ein von Phoenix Contact konzipiertes Fertigungsleitsystem die parallele Produktion unterschiedlicher Artikelvarianten, eine einfache Konfiguration der variantenspezifischen Prozessabläufe sowie die Unterstützung manueller Arbeitsschritte durch komfortable Assistenzfunktionen. Eine durchgängige Erfassung der Fertigungshistorie stellt die nachhaltige Qualitäts-Dokumentation sicher. Im Werkzeugbau tragen verfahrensgemischte automatisierte Prozessketten zur Reduzierung von Liegezeiten bei, denn die Werkzeuge sind auf Einzelteilebene jederzeit weltweit eindeutig identifizier- und lokalisierbar. Durch die Digitalisierung aller relevanten Daten lassen sich somit Effizienzpotentiale erschließen und letztendlich Produkte in Losgröße 1 zu den Kosten einer Massenproduktion herstellen.


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