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Phoenix Contact will 2016 die 2-Milliarden-Euro-Umsatzmarke überschreiten

18.04.2016

Phoenix Contact

„2015 haben wir unseren geplanten Umsatzzuwachs von acht Prozent erreicht und stehen damit im Branchenvergleich sicher gut da“, äußerte sich Frank Stührenberg, der Vorsitzende der Geschäftsführung, im Pressegespräch zufrieden über die wirtschaftliche Entwicklung von Phoenix Contact im vergangenen Jahr.

Der Umsatz der Unternehmensgruppe ist damit auf 1,91 Mrd. Euro gestiegen. „Uns ist aber bewusst, dass wir nahezu die Hälfte des Wachstums durch nicht dauerhafte Wechselkurseffekte erreicht haben“, erklärt Stührenberg das Ergebnis. „Wir werden daher die “echte“ Marktentwicklung in diesem Jahr aufmerksam im Auge behalten, um darauf abgestimmt unsere Investitions­entscheidungen anzupassen.“ 135 Millionen Euro investierte der Hersteller von Industrieelektronik 2015 in den Ausbau der Unternehmens­gruppe. 500 neue Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter kamen im vergangenen Jahr dazu.

Für das laufende Jahr erwartet Phoenix Contact ein moderates Umsatzwachstum von fünf bis sieben Prozent. Stührenberg gibt sich zuversichtlich: „ Wir wollen 2016 die 2-Milliarden-Euro-Marke überschreiten.“ Rund 150 Millionen Euro will das Unternehmen in den nationalen und internationalen Ausbau investieren. Am polnischen Standort in Nowy Tomysl werden die Produktions­kapazitäten mit einer Investition von 22 Millionen Euro erweitert. In Russland entsteht bis Ende 2016 ein neues Fabrikgebäude mit 3.300 m². Die Vertriebsgesellschaft in Israel, bisher ein Joint-Venture, wird zu einer 100-prozentigen Tochtergesellschaft, um Markt- und Kundennähe weiter auszubauen. Zu den Investitionen zählen auch Unternehmensbeteiligungen. So hat Phoenix Contact bei Leadsoft, einem chinesischen Software-Unternehmen, das Cloud-Lösungen für Engineering-Tools entwickelt, Anteile erworben. Über die Phoenix Contact Innovation Ventures GmbH hat sich das Unternehmen Ende März an der Eologix Sensor Technology GmbH beteiligt, einem österreichischen Tech-Start-Up für Sensorsysteme zur Detektion von Eis auf Oberflächen, insbesondere für Windkraftanlagen.

Am 25. April beginnt die Hannover Messe, die als Stimmungsbarometer der Wirtschaft gilt. Partnerland sind in diesem Jahr die USA. „Die USA sind mit 300 Mio. U$ Umsatz nach Deutschland unser umsatzstärkster Markt“, erklärt Stührenberg die Bedeutung. „Unsere Tochtergesellschaft dort ist darüber hinaus ein Kompetenzzentrum innerhalb der Phoenix Contact-Gruppe mit einem eigenen Entwicklungszentrum“.

In Hannover präsentiert der Lösungsanbieter von Elektrotechnik, Elektronik und Automation auf rund 2.300 m² Ausstellungsfläche seine Innovationen und zukunftsweisenden Technologien. So stellt das Unternehmen erstmalig einen Stecker für das Super-Schnellladen von Elektroautos vor. Eine Technologie, die Phoenix Contact mit der Automobilindustrie in Europa und den USA entwickelt hat und die jetzt internationaler Standard wird. Ein weiteres Highlight ist die patentierte Modulabschaltung Solarcheck für sichere Photovoltaik-Dachanlagen. Das Gerät überwacht die Spannungsverhältnisse in der Anlage und schaltet im Fehlerfall beispielsweise bei Bränden die Photovoltaikmodule automatisch ab. Diese von Phoenix Contact entwickelte Technologie ist zuverlässiger und schneller als menschliches Abschätzen oder manuelles Eingreifen. „Traditionell ist die Hannover Messe die wichtigste internationale Messe für uns“, bestätigt Stührenberg. „In diesem Jahr stellen wir mehr als 100 neue Innovationen vor und erwarten Besucherdelegationen aus 50 Ländern mit mehr als 1.200 Gästen.“


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