Individuelle Förderung

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Gemeinsam forschen und entwickeln

Promotionsstipendien im Bereich Elektrotechnik und Maschinenbau.

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  • Abgeschlossene Forschungsarbeiten 2017
    Abgeschlossene Forschungsarbeiten

    Wissenschaftliche Forschung im Rahmen einer Promotionsarbeit an einer Hochschule, mit einem anwendungsnahen Bezug, ist eine spannende Kombination.

  • Laufende Forschungsarbeiten
    Laufende Forschungsarbeiten

    Verschaffen Sie sich einen Überblick über die aktuell laufenden Forschungsarbeiten, die von der Phoenix Contact-Stiftung gefördert werden.

Promotionsstipendien im Bereich Elektrotechnik

Angewandte Grundlagenforschung zu Themenfeldern der Produktions-, Elektro- und Automatisierungstechnik ist wichtig, um den technischen Fortschritt Deutschlands auf internationalem Niveau zu halten und den Vorsprung auszubauen. Deshalb fördert die Phoenix Contact-Stiftung Forschungsprojekte an mehreren deutschen Hochschulen.

Yves Hackl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt (a_0090404)  

Yves Hackl im Gespräch

Erfahrungsbericht:
Yves Hackl, wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt

Seit 2013 bin ich Mitarbeiter an der Technischen Universität Darmstadt. Sie gehört zu den führenden Hochschulen in Deutschland, die einen klaren Forschungsfokus auf Themen haben, die eine hohe Relevanz für Gesellschaft und Wirtschaft besitzen.

Durch mein Promotionsstipendium konnte ich  am Institut für Theorie Elektromagnetischer Felder der Technischen Universität Darmstadt Forschungsarbeiten mit dem Schwerpunkt effizienter Simulation magnetischer Materialien durchführen. Damit werden sich zukünftig schnell optimale Bauformen für passive Bauteile (wie z. B. Transformatoren) ableiten und auswählen lassen.

Im Jahr 2016 schließe ich meine Promotion ab. Die Stiftung hat mir für mein Projekt die optimalen Rahmenbedingungen geschaffen.

Das Thema Simulation magnetischer Bauteile hat eine besondere Bedeutung, da Komponenten wie Drosseln und Transformatoren in vielen Trennverstärkern, Stromversorgungen oder Messwandlern eingesetzt werden. Mit den gewonnen Erkenntnissen und dem Wissensaufbau an der Technischen Universität Darmstadt kann Simulationstechnik nun genutzt und systematisch ausgebaut werden.

In Zukunft sollen die Simulationsmethoden den Bau von Prototypen ersetzen, wodurch die Entwicklung komplexer Produkte schneller wird. Die Forschungsgruppe ist mit dem Ergebnis und der Zusammenarbeit des dreijährigen Forschungsprojekts mehr als zufrieden.


   

Promotionsstipendien im Bereich Maschinenbau

Anspruchsvolle Aufgabenstellungen aus der Wirtschaft im Rahmen von Promotionen mit wissenschaftlichem Nachwuchs und Professorinnen und Professoren zu entwickeln, hat schon häufig zu neuen und interessanten Erkenntnissen geführt. Die Stiftung fördert junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus vielen unterschiedlichen Fachrichtungen im Rahmen eines Promotionsstipendiums.

Michael Blauth, ehem. Promotionsstipendiat, jetzt in der Produktvorentwicklung bei Phoenix Contact  

Michael Blauth bei der Forschungsarbeit

Erfahrungsbericht:
Michael Blauth, ehem. Promotionsstipendiat, jetzt in der Produktvorentwicklung bei Phoenix Contact

"Im Rahmen meines dualen Studiums bei Phoenix Contact spezialisierte ich mich auf dem Gebiet der Steckverbinder und schloss mein Masterstudium als Jahrgangsbester ab. Aufgrund eines interessanten Forschungsthemas zur parametrischen Konstruktion von Steckverbinderkontakten im Fachbereich Maschinentechnik und Mechatronik der Hochschule Ostwestfalen Lippe und eines Stipendiums der Phoenix Contact-Stiftung bekam ich anschließend die Chance, zu promovieren.

Im Verbund mit der Technischen Universität Ilmenau wurden neue Erkenntnisse im Bereich der elektrischen Verbindungstechnik erzielt. Aufgrund des Stipendiums konnte ich mich ganz auf mein Thema konzentrieren, die Promotionszeit verkürzen und gleichzeitig meine Familie gründen.

Dank des anwendungsorientierten Themas bekam ich nach meiner Promotion eine sehr interessante Arbeitsstelle in der Technologieentwicklung Device Connectors bei Phoenix Contact angeboten, wo ich meine Erkenntnisse und Erfahrungen umsetzen kann."

Parametri­sierte Modelle zur konstruktiven Auslegung optimierter elektrischer Steckverbinder­kontakte

Im Rahmen der Arbeit wurden zunächst grundlegende Fragestellungen zum Erwärmungsverhalten von Steckverbinderkontakten untersucht. Anschließend wurde ein Berechnungsprogramm entwickelt, mit dem sich die wesentlichen Bauteilgeometrien und Werkstoffkennwerte berechnen lassen, die zur Übertragung eines bestimmten Stroms notwendig sind.

So können aufwändige Iterationsschleifen vermieden und Baureihen von Steckverbinderkontakten entwickelt werden, die einer einheitlichen Konstruktionssystematik folgen, eine Überdimensionierung vermeiden und sich für verschiedene Stromstärken skalieren lassen.

PHOENIX CONTACT
GmbH & Co. KG

Flachsmarktstraße 8
D-32825 Blomberg
+49 5235 3-00

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