Sicherheit im Schienenverkehr: Voestalpine Signaling nutzt Push-in-Reihenklemmen

Übersicht

Diagnosesysteme von Voestalpine  

Die Diagnosesysteme von Voestalpine sorgen für einen störungsfreien Schienenverkehr

  • Die Voestalpine Signaling Siershahn GmbH hat sich auf Betriebssicherheit im Bahnverkehr spezialisiert.
  • Die hohe Sicherheit im Schienenverkehr setzt erstklassige Komponenten voraus.
  • Damit die Sicherheitssysteme in den Gleisanlagen schnell installiert und die Daten zuverlässig übertragen werden, setzt das Unternehmen auf die Push-in-Direktstecktechnik von Phoenix Contact.
  • Neben der Kontakt- und Bediensicherheit bietet diese Technik Voestapline auch Einsparpotenziale bei der Verarbeitung.

Kundenprofil

Geht es um das Thema Sicherheit im Bahnverkehr, führt kaum ein Weg an den Heißläuferortungsanlagen für Zugachsen von Voestalpine Signaling vorbei. Der Anbieter von Diagnose- und Über­wachungssystemen, Tochter der österreichischen Voestalpine AG, ist außerdem auf die Detektion von herabhängenden oder aus dem Zugprofil herausragenden Teilen spezialisiert.

Anwendung

Rudolf Mühlenbein von Voestalpine Signaling  

Rudolf Mühlenbein von Voestalpine Signaling setzt auf Reihenklemmen mit Push-in-Technik

"Die berührungslose Erfassung von mechanischen und physikalischen Daten an den Gestellen der Bahnfahrzeuge sowie das Ziehen der richtigen Schlüsse aus den aufbereiteten Ergebnissen setzt ein umfassendes technisches Know-how voraus," erläutert Rudolf Mühlenbein aus der Abteilung Forschung und Entwicklung bei Voestalpine in Siershahn. Von den Sensoren geht es per Kupferleitung, LWL oder Funk zum Schalthaus, in dem sich die Schaltschränke der Auswerteeinheiten befinden.

Je nach Systemlevel, zum Beispiel bei Gefahrenmeldeanlagen, müssen die Voestalpine-Produkte vor der Installation vom Eisenbahn-Bundesamt (EBA) zugelassen werden. "Auch daher haben wir ein großes Interesse an zuverlässigen Kontakten in unserer gesamten Elektronik und in der elektrischen Installation", so Mühlenbein. Aufgrund der strengen Auflagen seitens der Bahn­behörden entwickelt Voestalpine alle Sensoren und Auswerteeinheiten sowie Firm- und Software in Eigenregie. Entsprechend hoch sind die Aufwände in der Entwicklung und bei den Tests.

Lösung

Komponenten mit Push-in-Anschlusstechnik  

Komponenten mit Push-in-Anschlusstechnik für die internen und externen Anschlüsse

„Damit wir bei den zahlreichen elektrischen Beschaltungs- und Entschaltungs-Vorgängen, die bei den Tests und Simulationen durchgeführt werden, keine Zeit verlieren, haben wir uns für die Push-in-Direktstecktechnik von Phoenix Contact entschieden“, erläutert Mühlenbein. „Mit dieser Anschlusstechnik sparen wir viel Zeit und realisieren erheblich mehr Testzyklen.“

Für alle elektrischen Aufbauten bis hin zur betriebsfertigen Anlage nutzt Voestalpine konsequent vorkonfektionierte Leiter mit Aderendhülse. „Da wir überwiegend mit kleineren Querschnitten arbeiten, ist mit Hilfe der Push-in-Anschluss­technik sowohl die Installation bei uns und am Endbestimmungsort, als auch im späteren Verlauf die Wartung und Instandhaltung einfacher und dabei störungsfrei umsetzbar“, so Mühlenbein. „Vor allem auch deshalb, weil unsere Anlagen weltweit ausgeliefert und in Betrieb genommen werden.“

Die orangefarbenen Drücker schützen die Federkontakte  

Die orangefarbenen Drücker schützen die Federkontakte vor Beschädigungen

Als besonders hilfreich an den Klemmen erweisen sich die orangefarbenen Drückerelemente - dort lässt sich der Kontakt mit jedem beliebigen spitzen oder Schraubendreher-ähnlichen Werkzeug öffnen. Zum einen lassen sich die Klemmstellen eindeutig identifizieren. Und zum anderen ist damit eine Verwechslung mit anderen Anschlusstechniken genauso ausgeschlossen wie das versehentliche Kontaktieren potentialführender Teile während der Betätigung. Auch ohne Vorbehandlung lassen sich Leiter an die Push-in-Klemmen anschließen.

Wenn die Schienenfahrzeuge Sensoren und Schalthäuser passieren, entstehen hohe Vibrationen. Daher legt Mühlenbein viel Wert auf die Vibrationsfestigkeit der verbauten Komponenten. Phoenix Contact unterzieht alle Reihenklemmen - unabhängig von der Anschlusstechnik - einer Vibrationsprüfung nach Schärfegrad DIN EN 50155 (Deutsche Bahnnorm). Bei diesen Tests, die mit Frequenzen bis zu 150 Hz in allen Richtungen an den Komponenten durchgeführt werden, darf keine Kontaktunter­brechung auftreten, die größer als eine Mikrosekunde ist.

Fazit

Die hohe Sicherheit im Schienenverkehr setzt auch die Zuverlässigkeit der elektrotechnischen Komponenten voraus. „Die Wahl der Push-in-Direktstecktechnik von Phoenix Contact war für uns eine gute Entscheidung“, resümiert Mühlenbein. „Denn in Summe bietet uns diese Technik neben der Kontakt- und Bediensicherheit auch die notwendigen Einsparpotenziale in Bezug auf eine zeitsparende Verarbeitung. Für Neuentwicklungen werden wir deshalb konsequent nur noch Produkte mit dieser Anschlusstechnik eindesignen. Außerdem präferieren unsere Schaltschrankbauer diese Technik ebenfalls.“

PHOENIX CONTACT s.à r.l.

10a, op Bourmicht
L-8070 Bertrange
(+352) 45 02 35-1

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