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Neukonfigurierung der Kommunikation bei Laborelec in Belgien

Dienstleister zur Überwachung der Stromqualität

Die Überwachung der Stromqualität ist eine der vielen Dienstleistungen, die die Genossenschaft Laborelec ihren Kunden bietet. Laborelec, dessen Stammsitz sich in Linkebeek, Belgien, befindet, ist ein Kompetenzcenter für die Herstellung, Verteilung und Anwendung von Strom. Es bietet seinem wichtigsten Gesellschafter, Electrabel, seinen anderen Gesellschaftern (einschließlich der Verteilernetzwerkbetreiber) und weiteren Kunden spezialisierte technische Dienstleistungen an, sowohl im Inland wie auch im Ausland.
Laborelec hat einen Jahresumsatz von cirka 32 Millionen Euro und beschäftigt etwa 180 Mitarbeiter.

Applikation

Laborelec misst die verteilte oder ankommende Qualität der Netzspannung auf Kundenanfrage und erstellt Berichte unter Berücksichtigung spezieller Kundenanforderungen. Alle Spannungspegel werden gemessen: von Niedrigspannungsnetzen in Wohngebieten (230 V) zu Industrieverbindungspunkten bis zu den Hochstromnetzen (150 kV).

Dieser Service wird dem Großteil der belgischen Verteilernetzwerkbetreiber bereitgestellt sowie dem wichtigsten Gesellschafter, Electrabel, der diesen Service seinen Kunden aus der Industrie anbietet. Dazu gehören nicht nur Großstromverbraucher sondern auch Kleinverbraucher, für die zum Beispiel Spannungseinbrüche verhängnisvolle Folgen für kritische Prozesse innerhalb des Unternehmens haben können.

Lösung

Laborelec liest mit Hilfe eines Modems ein- oder zweimal täglich über den Hauptrechner die Messdaten von cirka 600 Messgeräten im Feld und mehr als 500 Messgeräten bei Nieder- oder Mittelspannungsnetzen der Netzwerkbetreiber ein. Die Zeitspanne der Messung liegt bei cirka 10 Minuten pro Messwert. Wenn eine analoge Telefonleitung in der Messstation zur Verfügung steht, werden die Daten über PSTN gelesen. Ist dies nicht der Fall, werden die Daten über das GSM-Netz eingelesen.

Laborelec hat vor kurzem den gesamten Kommunikationsaufbau für seinen Hauptrechner neu konfiguriert. Das neue System besteht ausschließlich aus schienenmontierbaren Industriemodems von Phoenix Contact. Das System arbeitet mittels zweier Modemarten: PSTN oder GSM. Zur Zeit sind 24 PSTN- und 11 GSM-Modems im Datenerfasser installiert. 15 bis 20 Modems im Feld sind jedem dieser Modems zugeordnet, die durch eine Einwahlsession zum Runterladen von Daten – den so genannten Modem-Pools – eine Verbindung aufbauen.

Alle Modems im Laborelec-Daten-Center werden durch das einzigartige T-Bus-Brückungssystem im Sockel des Modems gespeist. Dank der Breite des benutzten Schaltschrankes können acht Modems nebeneinander angebracht werden. “Wir setzen die T-Bus-Elemente sofort über die gesamte Breite”, sagt Laurent Cloosen, technischer Assistent bei Laborelec. “Wenn wir ein extra Modem hinzufügen wollen, klicken wir das Modem auf dem T-Bus an. Dann müssen wir nur noch die Analogleitung und das RS-232 vom Datenzentrum verbinden. Dadurch wird der Aufbau sehr übersichtlich und modular.”

Vorteile

Eine der Möglichkeiten, die das PSI GSM/GPRS-Modem von Phoenix Contact bietet, ist seine GPRS-Funktion. General Packet Radio Service, kurz GPRS, ist ein Service, bei dem Daten als kleine Pakete über das GSM-Telefonnetzwerk ausgetauscht werden können. Mit dieser Technik werden die Daten in kleine Pakete aufgespaltet, die einzeln weitergeleitet und dann beim Empfänger neu kombiniert werden.

GPRS-Verbindungskosten werden nach der Menge der verschickten Daten erhoben, nicht nach den Verbindungszeiten. Daher können GPRS-Modems ständig ohne zusätzliche Kosten verbunden werden, ohne erst eine Verbindung aufbauen zu müssen. Der Datenaustausch beginnt sofort.

Zur Zeit testet Laborelec den digitalen Austausch von Messdaten über GPRS. Laurent Cloosen von Laborelec weiß genau, warum er Modems von Phoenix Contact für die Neukonfigurierung gewählt hat: “Wegen ihrer Benutzerfreundlichkeit und ihrer Zuverlässigkeit. Die Phoenix Contact-Modems sind äußerst benutzerfreundlich. Die Telefonkabel werden einfach durch Steckklemmen verbunden. Sollte es Störungen geben, zeigen die LEDs auf dem Modem ganz klar, dass es ein Problem gibt. Außerdem können wir leicht die Ursache überprüfen, indem wir eine Telefonleitung in die Vorderseite des Modem stecken.”

Die zentrale Erfassung von Messdaten bei geographisch weit verstreuten Messstationen ist ein ausgezeichnetes Beispiel dafür, wie Unternehmen Daten zur Berichterstattung automatisch zentralisieren, speichern und anwenden können.

PHOENIX CONTACT s.à r.l.

10a, op Bourmicht
L-8070 Bertrange
(+352) 45 02 35-1

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