Zuverlässige Stromversorgung für Buchbindereimaschinen

Übersicht

Binden eines Buches  

Buchbinderei-Spezialist Kolbus

Die individuelle Aufmachung ihrer Printmedien ist für die Kunden der druckweiterverarbeitenden Industrie selbstverständlich. Um die industrielle Fertigung von Kalendern, Büchern oder Zeitschriften gleichzeitig preiswert zu realisieren, bedarf es eines intelligenten Maschinenbaus.

Für diesen dynamischen internationalen Markt entwickelt und fertigt die im westfälischen Rahden ansässige Kolbus GmbH & Co. KG. Der Marktführer für Buchbindereimaschinen und Anlagen für die druckweiterverarbeitende Industrie für Hard- und Softcover beschäftigt dazu über 1.000 Mitarbeiter.

Applikation

Klebebinder von Kolbus  

Kolbus Buchbindereimaschine

Kolbus-Maschinen sind modular konzipiert. Auf diese Weise können die Mitarbeiter die Buchbinderei-Anlagen je nach Kundenwunsch flexibel zusammenstellen. Außerdem lassen sich Teilanlagen autark aufbauen und testen. Das dreiphasige Versorgungsnetz läuft durch die gesamte Maschine. Die integrierten Schaltschränke fügen sich platzsparend in die Maschine ein. Daher benötigt Kolbus kompakte Stromversorgungen, denn der im Schaltschrank zur Verfügung stehende Raum ist teuer. Neben der Bauform, ist der Wirkungsgrad eine sehr wichtige Eigenschaft des Netzteils.

Darüber hinaus ist Kolbus ein exportorientiertes Unternehmen, weshalb man mit extremen Umgebungstemperaturen in südlichen Ländern rechnen muss. Vor diesem Hintergrund müssen die Stromversorgungen auch bei hohen Umgebungstemperaturen zuverlässig funktionieren und dürfen keine starke Eigenerwärmung haben.

Früher nutzte Kolbus in seinen Maschinen Kleinspannungs-Transformatoren, um 24 V DC bereitzustellen. Weil die Geräte den notwendigen hohen Strom liefern konnten, lösten Leitungsschutzschalter in wenigen Millisekunden aus. In den letzten Jahren sind die Trafos durch primärgetaktete Stromversorgungen verdrängt worden, die allgemein eine Reihe von Vorteilen bieten. Allerdings sind diese Geräte oft nicht in der Lage, im Fall eines Kurzschlusses den erforderlichen Strom zum Auslösen eines handelsüblichen Leitungsschutzschalters zur Verfügung stellen.

Lösung

QUINT Power Stromversorgungen im Schaltkasten  

QUINT POWER Stromversorgung in einer Zusammentragmaschine

Die modulare Bauweise der Kolbus-Anlagen erfordert ein durchgängiges dreiphasiges Netzteilprogramm. Die QUINT POWER-Geräte sind bei 24 V Betriebsspannung mit 5, 10, 20 und 40 A erhältlich. Für 48 V umfasst das Produktspektrum eine Stromversorgung mit 20 A Ausgangsstrom.

Das 20 A-Netzteil wird beispielsweise in einer Zusammentragmaschine verwendet, die bei geringem Einstellaufwand das Beilegen gefalzter Bögen von Rollen- oder Falzmaschinen sowie von Einzelblättern, Postkarten und in Hüllen verpackten CDs ermöglicht. Die flache Einbautiefe der QUINT Power Stromversorgung macht die Installation in den integrierten Schaltkästen möglich. Außerdem überzeugen die QUINT POWER Netzteile mit ihrem hohen Wirkungsgrad von über 94 Prozent und ihrer sehr geringen Verlustleistung. Mit einem Temperaturbereich von -25° C bis 70° C sind die Netzteile für den weltweiten Einsatz optimiert.

Da gerade im internationalen Einsatz Netzfehler auftreten können, überzeugen die QUINT Power Geräte durch ihren sicheren Betrieb selbst wenn eine Phase ausfällt. Dank integrierter SFB Technology (Selective Fuse Breaking) lösen die primär getakteten Stromversorgungen Standard-Leitungsschutzschalter zuverlässig und schnell aus. Dadurch werden fehlerhafte Strompfade selektiv abgeschaltet, der Fehler ist eingegrenzt und wichtige Maschinenteile bleiben in Betrieb.

Fazit

QUINT POWER Stromversorgungen  

QUINT POWER Stromversorgungen für höchste Maschinenverfügbarkeit

Jörg Niemann, zuständig für den Einsatz elektrotechnischer Komponenten bei Kolbus erklärt:

"Hohe Zuverlässigkeit und lange Lebensdauer liegen uns bei unseren Anlagen besonders am Herzen. Wir sind unter anderem deshalb Marktführer, weil wir jedes Detail perfektionieren. Ohne die SFB Technology lösen Netzteile thermisch aus, im schlimmsten Fall auch gar nicht. Das könnte Kabelbündel verschmelzen lassen. So etwas ist zwar noch nie passiert, aber wir lassen es nicht darauf ankommen. Die Zuverlässigkeit einer Stromversorgung entscheidet über die Verfügbarkeit einzelner Komponenten einer Anlage und damit darüber, ob unsere komplexen Systeme einwandfrei funktionieren."

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