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Auswirkungen von Blitzströmen

Welche Folgen haben Beschädigungen durch Blitzeinschläge? Wie können Gebäude und Anlagen davor geschützt werden?

Folgeschäden und Zerstörungen durch Blitzeinschläge

Abhängig von der mitgeführten Energie kommt es bei Blitzeinschlägen zu massiven Zerstörungen an Gebäuden und Anlagen, die weitere Folgeschäden verursachen können.
 
Im Bereich von Wohngebäuden oder Gewerbebetrieben, die von Personen regelmäßig frequentiert werden, fallen derartige Schäden unmittelbar auf. Hilfsmaßnahmen zur Schadensbegrenzung lassen sich in den meisten Fällen kurzfristig einleiten. Nach einem solchen Ereignis lässt sich der Schadensumfang entsprechend schnell und konkret beurteilen. Eine sofortige Reparatur und Wiederinbetriebnahme wichtiger Anlagenfunktionen kann Folgeschäden verhindern.

Folgeschäden und Zerstörungen durch Blitzeinschläge

Bei exponiert gelegenen oder großflächigen Anlagen besteht üblicherweise nicht die Möglichkeit einer kontinuierlichen Beobachtung durch Personen. Zerstörungen oder Beschädigungen der Anlage werden oft erst durch Folgeschäden bemerkt. Aus dem Grund kommen immer häufiger intelligente Monitoring-Systeme zum Einsatz, die in einer Anlage die verschiedenen Funktionsstatusse permanent überwachen und die Ergebnisse unmittelbar an eine zentrale Steuereinheit melden. Das ermöglicht auch eine sofortige Reaktion auf Störungen und die Vermeidung von Folgeschäden sowie langen Ausfallzeiten.

Bisher gab es kein Messsystem, mit dem Blitzeinschläge in eine Anlage verlässlich erkannt und bewertet werden konnten. Dementsprechend gab es auch keine Schadens- oder Störungsmeldung über derartige Vorkommnisse.

Zu besonders blitzgefährdeten und exponiert gelegenen Anlagen, zählen zum Beispiel Windkraftanlagen, Energieerzeugungsanlagen, großflächige Industriebetriebe und Bahnanlagen. Bei derartigen Anlagen ist eine lückenlose Blitzschutzmaßnahme grundsätzlich sehr schwierig umzusetzen, bis unmöglich.
 

Blitzstrom-Messsystem LM-S

Blitzstrom-Messsystem LM-S  

Das einzigartige Blitzstrom-Messsystem

Für die Erfassung und Auswertung von Blitzeinschlägen steht das Lightning Monitoring System LM-S von Phoenix Contact zur Verfügung. Es besteht im Wesentlichen aus einer Auswerteeinheit und einem Sensor, der auf die Ableitung einer Blitzschutzanlage montiert ist.

Dieses Messsystem nutzt den Faraday-Effekt bzw. den magnetooptischen Effekt um die Höhe und die Flussrichtung von Blitzstoßströmen zu analysieren, die in Blitzableitungen auftreten. Dabei wird eine Lichtwelle magnetisch beeinflusst und die Einflussgröße als Messergebnis ausgewertet. Auch die Signalübertragung erfolgt per Lichtwellenleiter.

Im Vergleich zu einer Signalübertragung per Kupferleitung hat das entscheidende Vorteile. Blitzströme, die im Umfeld des Messsystems auftreten, können das Lichtsignal nicht mehr beeinflussen oder sich in die Übertragungsstrecke einkoppeln. Damit steht an der Elektronik der Auswerteeinheit ein verlässliches und unter EMV-Gesichtspunkten unbedenkliches Signal zur Verfügung.

PHOENIX CONTACT
Deutschland GmbH

Flachsmarktstraße 8
D-32825 Blomberg
+49 52 35/3-1 20 00

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