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Normen

Geräteschutzschalter sind für den Einsatz in Niederspannungsschaltanlagen konzipiert. Für sie gilt die Norm DIN EN 60934. Aus der Norm gehen die technischen Voraussetzungen für Schutzgeräte hervor, die erforderlich sind, um Leitungen und Geräte zuverlässig zu schützen. Die Norm besagt, dass Geräteschutzschalter ein höheres Bemessungsschaltvermögen haben sollen, als für Überlastbedingungen erforderlich. Im Zusammenwirken mit einer festgelegten Kurzschlusseinrichtung besitzen sie einen bedingten Bemessungskurzschlussstrom.

Hersteller von Geräteschutzschaltern bieten Nennstromstärken von circa 0,5 bis 16 A in unterschiedlichen Auslösecharakteristiken an. So kann der Anwender die Schutzeinrichtung ganz an die Bedürfnisse seiner Anlage anpassen und damit eine hohe Verfügbarkeit erreichen.

DIN EN 60934 gilt auch für Schaltgeräte zum Schutz elektrischer Betriebsmittel im Falle von Unter- bzw. Überspannung. Sie ist anwendbar für Wechselspannungen bis 440 V und für Gleichspannungen bis 250 V, bei einem Bemessungsstrom bis 125 A und um Bemessungskurzschlussstrom bis 3000 A auszuschalten. Diese Norm enthält alle notwendigen Anforderungen, um Übereinstimmungen mit den erforderlichen Betriebskenngrößen durch die Typprüfung sicherzustellen/festzstellen.

Für elektronischen Schutzschalter ohne galvanische Trennung wird die UL 2346 zugrunde gelegt.

Technische Daten

Ausführliche technische Daten zu den beschriebenen Produkten finden Sie im jeweiligen Produktbereich.

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Einfacher Aufbau einer selektiven Stromverteilung mit Geräteschutzschaltern


Geräteschutzschalter

Lernmodul zur Funktion von Geräteschutzschaltern.