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ReSyODP: GPRS-Kommunikation zwischen Leitstelle und Stationen

Das Kommunikationsprotokoll Open Data Port, kurz ODP, dient zur GPRS-basierten Kommunikation zwischen Leitsystem und Fernwirkunterstationen über die standardisierte OPC-Schnittstelle. Mit dieser Konzeption bieten wir dem Anwender eine offene Kommunikation zu unterschiedlichen, OPC-basierten Prozessleitsystemen.

Funktionsbaustein-Bibliothek ReSyODP

ResyODP Fernwirken via GPRS  

ResyODP Fernwirken via GPRS

Die Funktionsbaustein-Bibliothek ReSyODP von Phoenix Contact ermöglicht sowohl serielle als auch Ethernet-basierte Kommunikation.

Beachten Sie bei Konfiguration der Fernwirkunterstationen die unterschiedlichen Voraussetzungen für die Hardware.

ReSyODP erfüllt einen hohen Standard bei der Datensicherung: Bei Unterbrechung in der SPS (Speicherprogrammierbare Steuerung) werden die Daten zwischengespeichert. Nehmen Sie das Gerät wieder in Betrieb, werden sie direkt übermittelt. Das heißt: Es gehen keine Daten verloren.

ReSyODP unterstützt das TSC (Bündelprozessor)- sowie das Modbus-Protokoll.
Die ODP-Spezifikation ist unterteilt in drei Bereiche:

Online-Daten

Die Daten des Prozessabbildes werden variabel oder nach festgelegtem Zeitpunkt aus der SPS gelesen. Über die OPC-Schnittstelle (standardisierte Software-Schnittstelle) im Leitsystem werden sie dargestellt. Hinzu tritt: Prozessdaten können zentral gesteuert werden.

Historische Daten

Historische Daten werden zyklisch oder durch den Anwender gesteuert ausgelesen.

Der AX ODP-Server stellt die zeitgestempelten historischen Daten als *.csv-Dateien zur Verfügung.

Eventorientierte Daten

Störungen, Alarme und Meldungen werden ereignisorientiert durch die Unterstation an das Leitsystem übertragen. Sie können daraufhin im Leitsystem gespeichert und ausgewertet werden.

PHOENIX CONTACT
Deutschland GmbH

Flachsmarktstraße 8
D-32825 Blomberg
+49 52 35/3-1 20 00