Überwachungssystem für Transformatorenstände

Die Anwendung

Transformator

Transformator

Beim Einsatz von Transformatoren, E-Spulen und sonstigen Geräten, die mit Öl, etwa zur Isolierung, betrieben werden, müssen ab einem Volumen von 1 m3 wassergefährdender Flüssigkeit spezielle Anforderungen zum Betrieb derartiger Anlagen durch den Energieversorger erfüllt werden.

Damit es bei etwaigen Störfällen nicht zum Austritt von wassergefährdenden Flüssigkeiten aus dem Gesamtsystem kommt, müssen alle mit Öl gefüllten Geräte auf flüssigkeitsdichten Flächen aufgestellt werden, welche entweder als Auffangwanne oder als Ableitfläche zu einem externen Sammelraum oder Großabscheider ausgeführt sind. Die Arbeitsgemeinschaft Industriebau, kurz AGI, hat hierzu ein Arbeitsblatt geschaffen, in dem verschiedene bauliche Möglichkeiten zur Ausführung von Transformatorenständen beschrieben sind, um der Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen, kurz VAwS, zu entsprechen.

Des weiteren wird im Arbeitsblatt darauf hingewiesen, dass ein Abpumpen des Niederschlagwassers aus der Wanne oder dem Sammelraum nach visueller Prüfung erfolgen kann. Dies ist wichtig, damit im Havariefall das gesamte Öl des Transformators gesammelt werden kann und nicht in die Umwelt gelangt.

Die Lösung

Schaltschrank von Phoenix Contact

Schaltschranklösung von Phoenix Contact

Phoenix Contact bietet ein neues System für die kontinuierliche Füllstandsüberwachung, Alarmierung und der Verpumpung des Niederschlagswassers bei Transformatorenständen an. Dabei wird der durch einen Ultraschallsensor gemessene Wasserstand mit zwei unterschiedlichen Grenzwerten kontinuierlich verglichen. Die Erreichung des ersten Grenzwertes veranlasst das System zur Absetzung einer E-Mail zur frühzeitigen Einsatzplanung der Instandhaltung. Die Erreichung des kritischeren zweiten Grenzwertes hat die Versendung einer SMS an die Bereitschaft zur Folge, so dass sofortige Maßnahmen eingeleitet werden können. 

Bei der daraus folgenden Stationsbegehung wird der Abpumpvorgang nach einer visuellen Begutachtung des Niederschlagswassers auf Ölkontamination durch das Wartungspersonal gestartet und läuft automatisch ab. Dabei wird der Wasserstand weiter kontinuierlich gemessen und auf ein einstellbares Mindestvolumen abgesenkt. Eine zusätzliche Stabsonde stellt sicher, dass der Abpumpvorgang sofort bei Detektion einer Ölkontamination beendet wird. Wesentliche Komponenten der Anlage sind zertifiziert und bauaufsichtlich zugelassen.

Funktionen des Überwachungssystems

Folgende Funktionen werden von unserer Lösung abgedeckt:

  • Überwachung der Trafotassen-Füllstände
  • Alarmierung bei Überschreitung der Grenzwerte
  • erste Alarmierungsstufe per E-Mail
  • zweite Alarmierungsstufe per SMS
  • acht frei programmierbare digitale Eingänge für zusätzliche Alarmierungen per SMS und / oder E-Mail
  • Telefonbuch-Funktion zur Verwaltung der Telefonnummern und E-Mail-Adressen 
  • Pumpensteuerung und -management
  • visuelle Alarmierung
  • Überwachung der unterbrechungsfreien Stromversorgungen mit Alarm-Management

Weitere Informationen zu unseren Produkten

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Ihre Vorteile im Überblick

  • automatische Benachrichtigung per SMS oder E-Mail
  • gezielte und bedarfsgerechte Einsatzplanung
  • Einsparung von Betriebskosten

Das System entspricht den relevanten Gesetzen und Vorschriften

  • Wasserhaushaltsgesetz Deutschland, kurz WHG
  • Verordnung über Anlagen zum Umgang mit wassergefährdenden Stoffen und über Fachbetriebe, kurz VAwS
  • Arbeitsgemeinschaft Industriebau, kurz AGI

PHOENIX CONTACT
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