Normen und Standards

Normen und Standards

Sicher und langlebig

Geprüfte Beschriftungsverfahren von Phoenix Contact.

Alterungsprüfung

Altersprüfung: Zeit- und Temperaturkennlinie  

Altersprüfung: Zeit- und Temperaturkennlinie

nach IEC 60947-7-1/-2

Reihenklemmen zeichnen sich unter anderem durch lange Lebenszyklen aus und halten Dauergebrauchstemperaturen von +125 °C sicher stand. Damit auch die Klemmenbeschriftung bzw. -bedruckung diesen Ansprüchen genügt, werden bei Phoenix Contact Beschriftungsmaterialien mit Wärmestabilisatoren ausgestattet.

Zur Simulation eines mehrjährigen Einsatzes werden im Klimaschrank die Markierungsmaterialien zusammen mit Klemmen bzw. Leitern einem festgelegten Temperaturzyklus ausgesetzt. Die untere Temperatur im Klimaschrank wird auf +20 °C und die obere Temperatur auf +120 °C (+80 °C bei PVC) eingestellt.

Während der Aufwärmphase und der zehnminütigen Haltephase erreichen die Prüflinge die maximal zulässige Betriebstemperatur. Dann erfolgt die Abkühlungsphase. Die Prüfung beinhaltet insgesamt 192 Zyklen.

Phoenix Contact-Markierungsmaterialien werden ausnahmslos nach IEC 60947-7-1/-2 geprüft. Alle eingesetzten Kunststoffe verfügen außerdem über ausreichende Sicherheitsreserven.

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Öl- und Chemikalienbeständigkeit

in Anlehnung an DIN EN ISO 175

Durch äußere Medien, wie Flüssigkeiten oder Gase, können physikalische bzw. chemische Prozesse oder Reaktionen ablaufen. Dies kann zur Folge haben, dass sich das Eigenschaftsbild eines Kunststoffs verändert. Er kann beschädigt oder möglicherweise zerstört werden.

Demzufolge können auch Bedruckungen und Beschriftungen von der Veränderung betroffen sein. Um dies zu vermeiden, werden bei Phoenix Contact ausschließlich Kunststoffe sowie Bedruckungs- und Beschriftungsmaterialien eingesetzt, die in Anlehnung an DIN EN ISO 175 geprüft wurden.

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UV-Lichtbeständigkeit

UV-Lichtbeständigkeit von Kunststoffen  

UV-Lichtbeständigkeit von Kunststoffen

nach DIN EN ISO 4892-2 und DIN EN ISO 60068-2-5

UV-B-Anteile führen bei Kunststoffen zu Einschränkungen des mechanischen Eigenschaftsprofils. Das hat zur Folge, dass je nach Kunststoffart die Bedruckungen und Beschriftungen unterschiedlich stark geschädigt werden können.

Die Markierungsmaterialien von Phoenix Contact werden sowohl in trockener als auch in feuchter Atmosphäre unter UV-Bestrahlung gelagert und nach den oben genannten Normen geprüft.

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Korrosionsprüfung

Korrosionsprüfung nach DIN 50018  

Korrosionsprüfung

nach DIN 50018

Extreme Umwelteinflüsse stellen hohe Anforderungen an Bauteile und deren Kennzeichnung bzw. Beschriftung. Das nachfolgende Prüfverfahren beschreibt, in Anlehnung an DIN 50018, die Korrosionsprüfung in Kondenswasser-Wechselklima mit schwefeldioxidhaltiger Atmosphäre.

In einem Klimaschrank werden zwei Liter destilliertes Wasser und ein Liter SO2-Gas eingeleitet. Bei +40 °C Prüftemperatur bildet sich im Testverlauf eine säurehaltige Atmosphäre, die die Materialoberflächen der Prüflinge angreift. Nach acht Stunden Testzeit trocknen die Prüflinge 16 Stunden bei geöffneter Tür.

Abschließend erfolgt eine mikroskopische Sichtprüfung. Alle von Phoenix Contact eingesetzten Markierungsmaterialien erfüllen diese anspruchsvolle Norm und halten aggressiven Medien sicher stand.

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Salzsprühnebel

Salzsprühnebel nach IEC 60068-2-11/-52  

Salzsprühnebel

nach IEC 60068-2-11/-52

Speziell im Schiffbau müssen technische Komponenten gekennzeichnet werden und permanent in korrosiver Atmosphäre lesbar bleiben. Der Salzgehalt der Luft, verbunden mit der erhöhten Feuchtigkeit, stellt hohe Anforderungen an die verwendeten Bedruckungen und Materialien.

Auf Basis der IEC 60068-2-11/-52 kann die Belastung bei Seeklima simuliert werden. Die Widerstandsfähigkeit der Materialien wird mittels Salzsprühnebel in korrosiver Atmosphäre getestet. Hierzu werden die Prüflinge in die Prüfkammer eingebracht und mit einer fünfprozentigen Natriumchloridlösung (NaCl; pH-Wert 6,5-7,2) bei einer Temperatur von +35 °C über 96 Stunden fein dosiert besprüht.

Nach Prüfungsende erfolgt eine mikroskopische Prüfung. Markierungsmaterialien von Phoenix Contact erfüllen diese hohen Anforderungen und sind auch unter extremen klimatischen Bedingungen einsetzbar.

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Lösemittelbeständigkeit

in Anlehnung an EN 60464-2:2001

Markierungen und Beschriftungen müssen unterschiedlichen Lösungsmitteldämpfen standhalten. In Anlehnung an o. g. Norm werden Bedruckungen und Beschriftungen zehn Tage lang in Aceton-, N-Hexan- und Ethanol-Atmosphäre gelagert und müssen anschließend lesbar sein.

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Abrieb und Wischbeständigkeit

Abrieb- und Wischbeständigkeit nach DIN EN 61010-1/DIN EN 61439-1  

Abrieb- und Wischbeständigkeit

nach DIN EN 61010-1/DIN EN 61439-1

Beschriftungen und Bedruckungen müssen beständig sein gegenüber den in der Industrie eingesetzten Reinigungsmitteln. Die o. g. Norm sieht vor, dass Beschriftungen und Bedruckungen mittels eines weichen Tuchs mit Wasser, Isopropanol, Waschbenzin und n-Hexan abgerieben werden. Anschließend müssen sie lesbar sein.

Phoenix Contact-Markierungsmaterialien bestehen die hohen Anforderungen an Abrieb- und Wischbeständigkeit und sind in allen Applikationen einsetzbar.

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Kratzfestigkeit

Kratzfestigkeit in Anlehnung an DIN EN ISO 1518  

Kratzfestigkeit

in Anlehnung an DIN EN ISO 1518

Beschriftungen und Bedruckungen müssen beständig sein gegenüber punktuellen bzw. linienförmigen mechanischen Belastungen. Aus diesem Grund prüft Phoenix Contact alle Beschriftungen und Bedruckungen auf Kratzfestigkeit nach o. g. Norm.

Dafür belastet ein Ritzstichel mit halbkugelförmiger Spitze (Durchmesser 1 mm) die Prüflinge je nach Bedruckungsverfahren mit 2 N bis 6 N. Anschließend erfolgt eine visuelle und mikroskopische Untersuchung der Prüflinge. Markierungsmaterialien von Phoenix Contact erfüllen diese hohen mechanischen Anforderungen.

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Vibrationsfestigkeit

nach IEC 60068-2-6

Diese Prüfung dient dem Nachweis der Vibrationsfestigkeit und dem sicheren Festsitz von Markierungsmaterialien unter Einfluss andauernder Vibrationen. Dabei werden harmonische, sinusförmige Schwingungen zur Simulation von rotierenden, pulsierenden oder oszillierenden Kräften auf den Prüfling übertragen.

Der Test erfolgt in allen drei Raumachsen (x, y, z). Für die Prüfung wird ein Frequenzbereich von 3 Hz bis 150 Hz mit einer Geschwindigkeit von einer Oktave pro Minute durchlaufen. Der Effektivwert der Beschleunigung beträgt bis zu 50 m/s2.

Die Prüflinge werden in den drei Achsen jeweils zwei Stunden geprüft. An den Markierungsmaterialien darf keine Beschädigung auftreten, die den weiteren Gebrauch beeinträchtigt. Alle Markierungsmaterialien von Phoenix Contact entsprechen der Norm und eignen sich besonders für Applikationen, in denen sie hohen Vibrationen ausgesetzt sind.

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Vibrationsprüfung

Vibrationsprüfung nach DIN EN 61373 – Breitbandrauschen  

Breitbandrauschen

nach DIN EN 61373 – Breitbandrauschen (Schärfegrad nach DIN EN 50155)

In vielen Applikationen und insbesondere in der Verkehrstechnik sind Beschriftungsmaterialien Vibrationen und Erschütterungen ausgesetzt. Zur praxisgerechten Nachbildung der Rüttelbelastung werden Prüflinge auf Vibrationsfestigkeit mit an- und absteigenden Frequenzen und Amplituden getestet.

Für die Prüfung wird ein Frequenzbereich 5 Hz bis 150 Hz durchlaufen. Der Effektivwert der Beschleunigung beträgt bis zu 42,5 m/s2. Die Prüflinge werden in den drei Achsen (x, y, z) jeweils fünf Stunden geprüft. An den Komponenten und den Markierungsmaterialien dürfen keine Beschädigungen auftreten, die den weiteren Gebrauch beeinträchtigen. Sämtliche Markierungsmaterialien von Phoenix Contact erfüllen diese hohen Vibrationsanforderungen.

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Gitterschnittprüfung

Gitterschnittprüfung in Anlehnung an DIN EN ISO 2409  

Gitterschnittprüfung

in Anlehnung an DIN EN ISO 2409

Hierbei wird ein Tesafilmtest durchgeführt. Es wird ein transparentes Selbstklebeband mit einer Klebekraft von 10 ± 1 N auf die zu testende Bedruckung oder Beschriftung aufgetragen. Anschließend wird es unter einem Winkel von 60° zur Zugrichtung mit einer Geschwindigkeit von ca. 1 cm/s von der Oberfläche abgezogen.

Nach der Prüfung darf kein Rückstand der Bedruckung auf dem Klebeband zu sehen sein. Phoenix Contact-Markierungsmaterialien entsprechen dieser Norm und sind beständig und ablösefrei.

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Klebekraftprüfung

Klebekraftprüfung in Anlehnung an FINAT-Testmethode Nr. 2  

Klebekraftprüfung

in Anlehnung an FINAT-Testmethode Nr. 2

Diese Prüfung dient dem Vergleich der Klebekraft von Etiketten auf unterschiedlichen Grundmaterialien. Zu diesem Zweck wird ein Etikettenstreifen (25x175 mm) mit definierter Kraft auf das Grundmaterial appliziert.

Nach definierter Lagerungszeit wird der Streifen unter einem Winkel von 90° und mit einer Geschwindigkeit von 300 mm/min vom Grundmaterial abgezogen. Die Angabe der Klebekraft erfolgt in N/25 mm. Somit ermöglicht der Test die Auswahl des für die Applikation am besten geeigneten Etiketts.

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PHOENIX CONTACT
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