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Passende Umsetzung der Neuerungen in der Normenreihe IEC 61511

22.09.2016

Sicherheitslebenszyklus  

Sicherheitslebenszyklus Prozess- und Verfahrenstechnik

Im Februar dieses Jahres ist eine Neufassung der IEC 615-11 Teil 1 erschienen. Die Normenreihe bildet die Grundlage für die funktionale Sicherheit in der Prozess- und Verfahrensindustrie.

In der IEC 61511 ist der Sicherheitslebenszyklus für Anlagen definiert, anhand dessen die Anforderungen im Bereich der funktionalen Sicherheit geplant und umgesetzt werden müssen. Ein besonderer Schwerpunkt ist dabei die geeignete Geräteauswahl für sicherheitstechnische Systeme (SIS). Die neue Norm formuliert deshalb eine klare Abgrenzung zum Standard-Leitsystem (BPCS). Des Weiteren werden die Begriffe „prior-use“ und „proven-in-use“ deutlich voneinander unterschieden. Dies hat wiederum Auswirkungen auf die Art und Weise, wie Sicherheitsbauteile bewertet werden und der rechnerische Nachweis zum Erreichen der Sicherheitsintegrität geführt wird.

Im Bereich der Hardwareanforderungen wurden die möglichen Betriebsarten der Sicherheitsfunktionen klar definiert und übersichtlicher dargestellt.

Weitere Neuerungen haben sich im Bereich der Anforderungen an die sicherheitsgerichteten Steuerungen ergeben. Wie so oft ist es von Vorteil, die Veränderungen im Gesamtzusammenhang zu betrachten.

Informieren Sie sich dazu gern in unserem Seminar Funktionale Sicherheit in der Prozesstechnik.


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