AVU Netz: Mobiles Beschriftungssystem spart Zeiten und Wege bei der Anlagenkennzeichnung

Übersicht

Erstellung der Kennzeichnungen vor Ort mit einem mobilen Drucker  

Erstellung der Kennzeichnungen vor Ort

  • Die AVU Netz errichtet und betreibt im Ennepe-Ruhr-Kreis über 1.800 Versorgungsanlagen für Strom, Gas und Wasser.
  • Für die detaillierte Kennzeichnung aller Anlagenteile in den ausgedehnten Anlagenstrukturen der Wasserversorgung wurde ein mobiles Drucksystem gesucht.
  • Mit dem mobilen Markierungssystem Thermomark Prime lassen sich viele Fahrten und Laufwege etwa bei Wartungsarbeiten vermeiden.
  • Auf diese Weise erzielt das Versorgungsunternehmen hohe Einsparungen.

Kundenprofil

Wasseraufbereitung in einer Ultrafiltrationsanlage im Verbundwasserwerk Witten  

Im Verbundwasserwerk Witten wird das Wasser durch die neue Reinigungsstufe in einer Ultrafiltrationsanlage aufbereitet

Neben der Verteilung von Strom und Gas sorgt die AVU Netz auch für sauberes Trinkwasser in der Region. Das Trinkwasserreservoir, die Ennepe-Talsperre, verfügt über 12,3 Millionen Kubikmeter Wasser.

Mit dem Wasserwerk Rohland und dem Gemeinschaftswasserwerk Volmarstein betreibt die AVU Netz in Zusammenarbeit mit dem Verbundwasserwerk Witten die Wasserproduktion für ihr Netzgebiet.

Anwendung

Stephan Maubach, Bereich Netzservice Systemtechnik bei der AVU Netz  

Stephan Maubach aus dem Bereich Netzservice Systemtechnik bei der AVU Netz

„Die Anlagendokumentation ist für uns als Versorger ein entscheidender Faktor“, erläutert Stephan Maubach aus dem Bereich Netzservice Systemtechnik bei der AVU Netz. „Trinkwasserversorgung ist hochsensibel – deshalb müssen unsere Anlagentechniker gerade im Servicefall jederzeit schnell und effizient auf alle Anlagenteile zugreifen können.“ Lange Wartungs- und Servicezeiten würden das Verteilernetz, das idealerweise ein kontinuierlich laufendes System abbildet, unnötig blockieren. Kommt es zu Reparaturen oder Erweiterungen der Anlage, muss mit den neuen Komponenten im Schaltschrank auch die vorhandene Beschriftung angepasst werden.

„Bei der Kennzeichnung und Anlagendokumentation sind wir vor Ort auf Probleme gestoßen. Die zu ergänzenden Beschriftungen wurden händisch auf einem Blatt Papier notiert und in unsere Fertigung gegeben“, ergänzt Maubach. „Dadurch entstanden Kosten, die wir woanders wieder einsparen mussten. Deshalb haben wir eine mobile Druckerlösung gesucht, die unsere Markierungen dort erstellt, wo wir sie benötigen.“

Lösung

Markierung von Komponenten im Schaltschrank  

Jede Komponente im Schaltschrank kann bequem vor Ort markiert werden

Auch der Versorgungssektor steht heute unter hohem Kostendruck, hier sind die Unternehmen gezwungen, immer neue Einsparpotenziale zu identifizieren und vorhandene Prozesse effizienter zu gestalten. Ein mobiles Beschriftungsgerät für die Monteure, das die gleiche Qualität der Bedruckung bietet wie die stationären Drucker, die in der Werkstatt beim Schaltschrankbau verwendet werden, bot hier interessante Perspektiven.

Aus diesem Grund entschied sich die AVU Netz für das akkubetriebene mobile Drucksystem THERMOMARK PRIME. Maubach benennt unterm Strich einen Zeitvorteil von gut 15 Prozent im Vergleich zur ehemaligen Arbeitssituation mit den stationären Druckern. „Indem wir die Daten für die Schilder direkt vor Ort eingeben können, fallen zeitaufwändige und fehlerträchtige Zwischenschritte weg. Die Zeit für das Nachdrucken in der Werkstatt und die Fahrzeiten und Laufwege fallen jetzt ebenfalls weg.“

Um die Kontinuität der Versorgung zu gewährleisten, wird jeder Anschlusspunkt gleichlautend im System und in der Anlage benannt, dokumentiert und gekennzeichnet. Der THERMOMARK PRIME schafft mit seinen flexiblen Einsatzmöglichkeiten und seinem sauberen und gut lesbaren Druckbild die Effektivität und Durchgängigkeit im Schaltschrank, die für die Systemtechniker der AVU Netz so wichtig sind. Maubach: „Selbst 40 Jahre alte Reihenklemmen können wir mit der neusten Druckertechnik problemlos beschriften.“

Die im mobilen Drucker integrierte Markierungssoftware CLIP PROJECT, die bei vielen Drucksystemen von Phoenix Contact zum Einsatz kommt, ermöglicht den Anwendern im Zusammenspiel mit dem installierten Touchdisplay, das wie ein Tablet fungiert, die direkte Eingabe der erforderlichen Daten vor Ort. Außerdem können erstellte Markierungsprojekte per Plug-and-Play über unterschiedliche Schnittstellen am Gerät, etwa über einen USB-Stick oder auch über drahtlose Verbindungen übertragen und dann ausgedruckt und/oder gespeichert werden.

Fazit

Die geforderte hohe Betriebssicherheit im regionalen Verteiler­netz ist nicht ohne die hohe Exaktheit und Durchgängigkeit der Anlagenkennzeichnung und -dokumentation zu haben. „Die Wahl des THERMOMARK PRIME von Phoenix Contact hat sich schon nach kurzer Zeit rentiert“, resümiert Maubach. „Wir arbeiten jetzt vor Ort viel effizienter. Ausschlaggebende Gründe für die Anschaffung des mobilen Druckers THERMOMARK PRIME waren die hohe Flexibilität, die intuitive Handhabung über das Touchdisplay und – last but not least - die gute Schnittstellenanbindung mit unserem CAE-System von EPLAN.“ Maubach denkt auch über weitere Projekte nach: „Zurzeit planen wir den Einsatz des THERMOMARK PRIME im Bereich der Stationsfernübertragung bei 10 kV-Ortsnetzen.“

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