Plug'n Charge: Design-Ladesäulen mit Technik auf engstem Raum

Übersicht

Ladepunkte der Plug'n Charge GmbH  

Ladepunkte der Plug'n Charge GmbH haben ein eigenwilliges und funktionales Design

  • Plug'n Charge produziert in Bad Emstal bei Kassel Ladepunkte für Elektroautos und Pedelecs.
  • Die Ladesäulen sollen als moderne „Stadtmöbel“ fungieren und neben funktionalen auch Design-Anforderungen erfüllen.
  • Die Lösung liegt in der Konzeption der gesamten Ladetechnik in einem nach Design-Aspekten vorgeschriebenen engen Bauraum.
  • Die Ladepunkte haben einen hohen Wiedererkennungswert dank ihrer außergewöhnlichen Form und ihres durchgängigen Designs – mit Komponenten und Know-how von Phoenix Contact.

Kundenprofil

Dr. Christian Kahl, Geschäftsführer der Plug'n Charge GmbH  

Dr. Christian Kahl, Geschäftsführer der Plug'n Charge GmbH in Bad Emstal, setzt auf Ladelösungen von Phoenix Contact

Plug'n Charge entwickelt und vertreibt Ladestationen, von der Spezialanfertigung bis hin zu Serienprodukten. „Dabei spielt die Anbindung an Abrechnungssysteme eine wichtige Rolle“ erläutert Geschäftsführer Dr. Christian Kahl. „Außerdem legen wir großen Wert auf die Nachhaltigkeit unserer Produkte und verwenden Spezialbeton als Gehäusewerkstoff.

Anwendung

Gemäß des Firmennamens Plug'n Charge haben sich die Experten aus Nordhessen auf das Wesentliche konzentriert. Entstehen sollte dabei ein unverwechselbares Design mit den primären Funktionen Einstecken und Laden. Dabei gab es zahlreiche Evolutionsstufen. „Am Anfang stand eine komplizierte und teure Bürgermeister-Ladestation“, erinnert sich Geschäftsführer Dr. Kahl. „2011 haben wir alles eingestampft und die Begriffe Ladeinfrastruktur und Ladesäule völlig neu definiert.“

Viel Wert wurde auf die optische und ästhetische Erscheinung der Ladesäule gelegt. „In der Schlichtheit liegt die Raffinesse“, so Dr. Kahl. „Die Ladestation sollte als solche auf den ersten Blick erkennbar sein. Dabei haben wir uns für die Form der Synapse und für einen Farbton entschieden, der an Strom erinnert. Die Säule sollte für die Synapse im intelligenten Stromnetz stehen.“ Ziel war die Umsetzung der Plug'n Charge-Philosophie, die sich auch im Firmennamen manifestiert: Ladestecker einstecken und laden ohne weitere Barrieren.

Lösung

Ladesäule der Plug'n Charge GmbH  

Position und Höhe der Ladedose unterstützen bei der Ladefreigabe per RFID-Card oder QR-Code

Heute steht der Fahrer des Elektrofahrzeugs vor einer modularen, leicht bedienbaren und vernetzten Design-Station aus ultrahochfestem Spezialbeton. Seit 2016 vertreibt Plug'n Charge eine serienreife Produktfamilie von Ladestationen für Elektroautos und E-Bikes, von der Wallbox bis zum e-mobilen Parkplatzsystem.

Vervollständigt wird das Angebot durch einen umfassenden Service bei Aufbau, Inbetriebnahme, Fehlerbehebung und Wartung. „Mit unserer Back-End-Lösung bieten wir dem Kunden die Datenverwaltung, Online-Überwachung und Abrechnung an, inklusive Roaming als Rundum-sorglos-Paket“, so Dr. Kahl.

Die Ladesäule wird im Smartphone als WLAN-Zugang angezeigt  

Auch beim Pedelec gibt sich die Ladesäule im Smartphone als WLAN-Zugang zu erkennen

Auch für die Bedienung haben sich die Bad Emstaler einiges einfallen lassen. „Bei vielen Ladesäulen am Markt freut sich der E-Mobilist noch über eine funktionierende Benutzerführung“, so Dr. Kahl, „aber mit jedem weiteren Ladevorgang möchte er damit am liebsten gar nicht mehr in Berührung kommen.“ Nur beim Pedelec-System mit mehreren Ladepunkten braucht es eine Benutzerführung. Hier hat man sich für die Bedienung per Smartphone entschieden, und so bietet die Ladesäule einen WLAN-Zugang. Der Nutzer wählt „Plug'n Charge“ als WLAN-Netz auf dem Smartphone und schon öffnet sich die Bedienseite der Station.

Innenleben des Ladepunktes mit Fehlerstromüberwachung, Messsensor, Lock Release und Ladesteuerung EV Charge Control  

Innenleben des Ladepunktes

Herzstück der Ladestationen für die Elektroautos ist die EV Charge Control Basic, eine kompakte Mode 3-Ladesteuerung von Phoenix Contact auf Basis der IEC 61851-1. In der Premium-Version der Ladestation kommt die EV Charge Control Advanced zum Einsatz, eine leistungsstarke IEC 61851-1-Ladesteuerung mit Ethernet TCP/IP. Mit dem EEM-350-DMCB MID kommt außerdem ein direktmessendes, MID-konformes Energiemess­gerät mit RS-485-Schnittstelle zum Einsatz.

Der Plug'n Charge-Kommunikationscontroller CPOC (Charge Point Operation Controller) bildet die logische Schnittstelle zwischen allen Geräten und dem Backend. Der Controller ist offen für künftige Ladecontroller-Serien von Phoenix Contact nach ISO/IEC 15118. Die komplette Technik wird gekapselt in einem nach DIN EN 61439-2/-3 genormten SVi-Gehäuse.

Fazit

Das Feedback aus dem Markt gibt dem Bad Emstaler Unternehmen Recht. Das neu durchdachte, gesamtheitliche Konzept einer bezahlbaren modularen Ladeinfrastruktur mit guter Ökobilanz kommt an.

Neben der Robustheit und den guten thermischen Eigenschaften bietet die Betonsäule einen weiteren Vorteil: Die Farbgebung kann der Plug'n Charge-Kunde selbst wählen – wie etwa Sandsteinfarbe für den Einsatz an denkmalgeschützten Objekten. So werden zurzeit etwa die Orte und Regionen entlang der Deutschen Märchenstraße von Hanau bis nach Bad Karlshafen in Hessen mit den Ladepunkten von Plug'n Charge elektrifiziert.

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