FAQ

FAQ Funktionale Sicherheit

Fragen und Antworten zur funktionalen Sicherheit

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Nein, einzelne Komponenten können keinen SIL und PL haben.

Die SIL-Klassifizierung bezieht sich immer auf eine vollständige Sicherheitsfunktion, während sich die SILCL auf das Subsystem (nach EN 62061) bezieht.

Eine Beziehung zwischen PL und SIL kann durch den PFHd-Wert hergestellt werden. Bitte beachten Sie, dass die PFHd-Hinweise nicht die spezifischen Spezifikationen der beiden Normen in Bezug auf die zugelassene Struktur, die diagnostische Abdeckung oder deren systematische Anforderungen berücksichtigen.

Nach beiden Normen ist für zwangsgeführte Kontakte mit redundanten (2-kanaligen) Schaltgeräten und Relais von einem DC von 99 % auszugehen. Eine Diagnosefunktion mit einer geeigneten Fehlerreaktion oder mindestens einer Warnung vor der Gefährdung ist Voraussetzung.

Nein, nur ein einziger Fehler wird in der Regel zu einem Ausfall führen. Bei magnetisch betätigten oder RFID-basierten Systemen ist es dem Hersteller möglich, eine Hardware-Fehlertoleranz von 1 zu bestätigen.

Nein, der Anwender kann einen PFHd-Wert für Verschleißteile für die jeweilige Anwendung aus dem B10d-Wert in Abhängigkeit von der Anzahl der Betriebszyklen berechnen.

Die MTBF (mean time between failure) beschreibt die Zeit zwischen zwei Ausfällen.

Die MTTF (mean time to failure) beschreibt die Zeit bis zum ersten Ausfall.

D steht für gefährlich (eng. dangerous).

Das MTTFd (mean time to dangerous failure) beschreibt die Zeit bis zum ersten gefährlichen Ausfall.

Ja, für Betriebssystemsoftware nach PL e sind jedoch die Anforderungen der IEC 61508-3 zu berücksichtigen.

Die Anhänge der EN ISO 13849-1 und EN 62061 enthalten für häufig verwendete Komponenten Ersatz-Referenzwerte. Soweit verfügbar, sollten Sie jedoch immer die Herstellerwerte verwenden.

Nein, die EN ISO 13849-1 beschreibt nur den High-Demand-Modus. Aus diesem Grund können Sie eine MTTF-Bewertung nur mit zusätzlichen Maßnahmen wie der forcierten Dynamisierung durchführen.

Nein, es gibt keine separate Zertifizierungspflicht für die Software, die auf beiden Standards basiert. Sie orientiert sich an der Größe und Komplexität des Gesamtprojekts. Im Rahmen der Verifikation und Validierung von Sicherheitsfunktionen kann ein Softwaretest erforderlich sein. Informationen zu diesem Thema finden Sie in der EN ISO 13849-1, Kapitel 4.6 und EN 62061, Kapitel 6.9 und 6.10 sowie in der EN 61508-3.

Nein, neben den statistischen Kenndaten wie MTTF und B10d muss das Bauteil auch funktional für die Funktion geeignet sein und bestimmte Mindestanforderungen erfüllen. Beispielsweise konstruktive und sicherheitstechnische Anforderungen (Umsetzung und Anwendung von Sicherheitsgrundsätzen).

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