Technik

Ladestrom fließt durch halboffenen HPC-Fahrzeug-Ladestecker

500.000 Watt in einem gekühlten Ladestecker

Mit HPC revolutionieren wir die Schnellladetechnik. Erfahren Sie mehr darüber, wie diese Technologie funktioniert.

Bisher waren beim Combined Charging System (CCS) Ladeströme bis zu 200 A technisch umsetzbar. Für besonders kurze Ladezeiten werden jedoch deutlich höhere Ströme benötigt. Mit herkömmlicher Ladetechnik würde dies zu gefährlichen Überhitzungen führen oder aber größere und unhandliche Kabeldurchmesser erfordern.

Unsere intelligente HPC-Technologie basiert daher auf einer aktiven Kühlung, welche Ladeströme bis 500 A ermöglicht – ohne Abstriche bei Sicherheit und Handhabbarkeit.

Das High-Power-Charging-System im Überblick

HPC-System bestehend aus Ladekabel, Wanddurchführung, Kühlaggregat und Steuerung  

Unser HPC-System besteht aus Ladekabel, Wanddurchführung, Kühlaggregat und Steuerung.

Das modular aufgebaute HPC-System von Phoenix Contact besteht aus mehreren aufeinander abgestimmten Komponenten:

  • Gekühltes DC-Ladekabel
    (CCS Typ 1 für Nordamerika und CCS Typ 2 für Europa)
  • Wanddurchführung mit definierten Schnittstellen für Leistung, Kommunikation und Kühlung
  • Steuerung für den DC-Ladeprozess und die Kühlung
  • Für den Bauraum passendes Kühlaggregat bzw. Wärmetauscher von einem unserer Technologiepartner

Außerdem bieten wir viele weitere Komponenten zum Aufbau Ihrer HPC-Ladesäulen wie z. B. Ladedosen, Ladesteuerungen, HMIs, Stromversorgungen, Überspannungsschutz sowie Kommunikations- und Verbindungstechnik. 

Wie funktioniert die Kühlung bei High Power Charging?

Temperaturverlauf mit und ohne Kühlung  

Die Kühlung gewährleistet, dass die normative Grenztemperatur ΔTmax nicht überschritten wird

Laut der Richtlinie VDE-AR-E 2623-5-3 und der Norm IEC TS 62196-3-1 dürfen Ladestecker und -leitung während eines Ladevorgangs maximal 50 K wärmer als die Umgebungsluft sein (ΔTmax = 50 K).

Um dies zu gewährleisten, messen im HPC-System mehrere integrierte Temperatursensoren in Echtzeit die Wärmeentwicklung, sowohl direkt an den Leistungskontakten des Ladesteckers als auch in der Ladeleitung.

Eine Steuerung wertet die Daten aus und reguliert die Kühlleistung bedarfsgerecht. Damit wird eine Überhitzung sicher und normgerecht vermieden und gleichzeitig die Energieeffizienz erhöht.

Technische Daten des High-Power-Charging-Systems

  • Max. Ladeleistung: 500.000 W
  • Max. Bemessungsstrom: 500 A
  • Max. Bemessungsspannung: 1000 V DC
  • 1 Leckagesensor im Ladestecker
  • 2 Temperatursensoren im Ladestecker (1 Sensor pro DC-Kontakt)
  • 2 Temperatursensoren in der Ladeleitung
  • CAN-Bus-Schnittstelle zur Steuerungsanbindung und zum Fernzugriff
  • Digitalausgang zur Signalisierung des Systemstatus
  • Konform zu VDE-AR-E 2623-5-3 und IEC TS 62196-3-1
  • Schutzklasse: IP 54 (gesteckt)
  • Kühlflüssigkeit: 50 % Wasser, 50 % Glykol*
  • Kühlleistung: 600 ... 1000 W*
  • Durchflussmenge: 2 ... 4 l/min*
  • Betriebsdruck: ca. 1 ... 2 bar*
  • Vorlauftemperatur: ca. 20 °C*
  • Betriebstemperatur: -30 ... +65 °C*

* abhängig von eingesetztem Kühlaggregat und klimatischen Umgebungsbedingungen

Direkt zu den High-Power-Charging-Ladekabeln

Erhalten Sie alle kaufmännischen und technischen Daten, Zeichnungen und Downloads zu unseren High-Power-Charging-Ladekabeln sowie passendes Zubehör und bestellen Sie direkt online.

Ihre individuelle High-Power-Charging-Lösung

Sie sind Hersteller von Schnellladesäulen oder Planer von Ladestationen und haben Interesse an unserer High-Power-Charging-Technologie?

Wir helfen Ihnen gern und stellen Ihnen zugeschnitten auf Ihre Anwendung die passenden Komponenten für Ihre High-Power-Charging-Lösung zusammen.

PHOENIX CONTACT AG

Zürcherstrasse 22
CH-8317 Tagelswangen
+41 (0) 52 354 55 55

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Wie funktioniert High Power Charging?

Erfahren Sie, wie die Technik im High Power Charging Ladestecker funktioniert.

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