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ABB Schweden: mehr Netzstabilität für amerikanische Kunden

ABB Schweden: Produkte für Stromübertragung

Der ABB-Konzern operiert in rund 100 Ländern und beschäftigt etwa 130.000 Mitarbeiter. ABB hat in Schweden 8.700 Mitarbeiter und Betriebe an 35 verschiedenen Standorten.

In Schweden ist ABB ein führender Lieferant von Produkten und Anlagen für die Stromübertragung sowie für Prozess- und Industrie-Automatisierung.

Västerås mit rund 4.500 Mitarbeitern und Ludvika mit etwa 2.400 sind die größten Betriebszentren. Durch 10 Business Centers stellt ABB die Kundennähe und den Kundennutzen sicher.

Applikation

Der Begriff FACTS (Flexible AC Transmission Systems) deckt eine ganze Reihe von Technologien ab, die Sicherheit, Kapazität und Flexibilität von Stromübertragungsnetzen erhöhen. FACTS-Lösungen erlauben den Netzbetreibern eine Erhöhung der bestehenden Netztransportkapazitäten unter Aufrechterhaltung oder Verbesserung der für die Netzstabilität wesentlichen Betriebsparameter. Mit FACTS-Lösungen kann mehr Energie über bestehende Stromnetze übertragen werden – all dies bei minimaler Auswirkung auf die Umwelt. Erheblich kürzere Projektumsetzungszeiten und geringere Investitionskosten überzeugen gegenüber der Alternative, neue Übertragungsleitungen oder Kraftwerke zu bauen.

ABB ist weltweit Marktführer im Bereich FACTS und bietet seinen internationalen Kunden ein umfassendes FACTS-Portfolio. Ein Teilbereich von FACTS sind Static Var Compensator-Stationen, kurz SVC, zur Erhöhung der Netzstabilität und Zuverlässigkeit.

Lösung

ABB Schweden nutzt vielfältig die Vorteile von Phoenix Contact-Komponenten. Neben den Reihenklemmen CLIPLINE werden Stromversorgungen QUINT POWER, LAN-Switches, Panel-PCs und Stecksysteme bei der Realisierung der FACTS-Applikationen eingesetzt.

ABB FACTS-Systeme unterliegen in der Endabnahme aufwendigen Tests und Prüfungen. Damit diese flexibel und zeitsparend realisiert werden können, setzt ABB in allen Stromkreisen Trennklemmen ein.

Bei der Realisierung von SVC-Stationen für American Electric Power, kurz AEP, in Texas, USA musste jedoch von ABB berücksichtigt werden, dass nur in den Auslösestromkreisen Reihenklemmen mit Trennfunktion durch Kundenvorgabe von AEP zulässig sind. Eine weitere AEP-Vorgabe ist, dass die Brückung zwischen Klemmen nicht per Kabelbrücken (in den USA üblich) realisiert werden darf.

Die einfache Lösung: Reihenklemmen UT 4-MT und UT 4-TG mit Trennstecker P-DI und Durchgangsverbinder P-FIX aus dem CLIPLINE complete-Programm. Die Auslösestromkreise werden durch ABB mit UT 4-MT-Messertrennklemmen realisiert. Der Aufbau der weiteren Stromkreise, in denen nur Durchgangsklemmen zugelassen sind, erfolgt mit UT 4-TG-Klemmen und P-DI-Trennsteckern. Nach abschließender Prüfung der gesamten SVC-Applikation werden die Trennstecker P-DI von ABB durch den in der Trennstelle der UT 4-TG fest verrastenden Durchgangsverbinder P-FIX ersetzt.

Fazit

Die Auslösestromkreise können für Testprozeduren und spätere Prüfzwecke per UT 4-MT-Messertrennstelle definiert geöffnet werden. Durch den Austausch des P-DI durch PFIX werden die vom Endkunden AEP für nicht Auslösestromkreise geforderten Durchgangsklemmen schnell und sicher realisiert.

Der doppelte Brückenschacht der UT-Reihe erlaubt die universelle Brückung per Steckbrücke. Somit kann auf Kabelbrücken verzichtet werden.

Ein weiteres Plus sind die großen Beschriftungsflächen der Reihenklemmen und das universelle Systemzubehör des CLIPLINE complete-Programms.

PHOENIX CONTACT AG

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