Hybrid-Motorstarter erhöhen die Verfügbarkeit von Förderbändern

Übersicht

Filtrationslösungen von Hengst  

Filtrationslösungen von Hengst sorgen dafür, dass Motoren sauberer und effizienter arbeiten

  • Die Hengst SE & Co. KG entwickelt und fertigt Filtrationslösungen, die ein saubereres und effizienteres Arbeiten von Motoren in PKW, Nutzfahrzeugen und Schiffen sicherstellen.
  • Für den Antrieb der Förderbänder in den Montageanlagen werden Hybrid-Motorstarter von Phoenix Contact eingesetzt.
  • Hengst hat sich aufgrund der robusten Bauform, einfachen Verdrahtung und Bedienung sowie zehnfach höheren Lebensdauer für die Hybrid-Motorstarter entschieden. Das erhöht die Verfügbarkeit der Anlage.

Kundenprofil

Filtrationslösungen von Hengst  

Die Systeme werden u.a. in PKW und Nutzfahrzeugen eingesetzt (Bildquelle: Hengst)

Die im Familienbesitz befindliche Hengst SE & Co. KG wurde 1958 in Münster gegründet.

Rund 3000 Mitarbeiter entwickeln und fertigen hochwertige und multifunktionale Filtrations- und Fluidmanagement-Systeme für PKW, Nutzfahrzeuge, Schiffs- und Stationärmotoren.

Die Systeme stellen sicher, dass Motoren und Maschinen sauberer und effizienter arbeiten.

Applikation

Produktionsanlagen  

Die Produktionsanlagen werden selbst geplant, konstruiert und installiert

Die Produkte von Hengst weisen eine hohe Fertigungstiefe auf. Das schafft Unabhängigkeit von externen Lieferanten sowie ein Höchstmaß an Flexibilität und Qualität. Die eigengefertigten Produktionsanlagen inklusive Software und Elektrokonstruktion werden ausnahmslos selbst geplant, konstruiert und aufgebaut. So wird sichergestellt, dass die Anlagen den besonderen Anforderungen gerecht werden, eine hohe Verfügbarkeit aufweisen und die Wartung auf die eigenen Bedürfnisse optimiert ist.

Der Qualität der in den Anlagen eingesetzten Bauteilen, einer einfachen Bedienung sowie der Langlebigkeit der Komponenten kommt eine große Bedeutung zu. Vor diesem Hintergrund nutzt Hengst zum Betrieb der in den hochwertigen Montageanlagen verbauten Förderbänder Hybrid-Motorstarter der Produktfamilie CONTACTRON von Phoenix Contact.

Lösung

Hybrid-Motorstarter im Schaltschrank  

Spart Platz im Schaltschrank: vier Funktionen in einem Gerät

Die Hybrid-Motorstarter starten und wenden die in den Montageanlagen installierten Drehstrom-Asynchronmotoren zuverlässig und verschleißarm. Mit der integrierten Überlastfunktion schützen sie den Motor darüber hinaus vor etwaigen Blockaden. Ferner melden sie aufgetretene Störungen wie ein konventionelles Motorschutzrelais zurück. Bei Bedarf setzen sie den Antrieb gemäß Maschinenrichtlinie sicher still und erreichen dabei PL e nach DIN EN ISO 13849-1 respektive SIL 3 gemäß EN 62061. Die Hybrid-Motorstarter vereinen somit vier Funktionen auf einer Baubreite von 22,5 mm. Ein gleichwertiger konventioneller Aufbau würde aus zwei Schützen für den Rechts- und Linkslauf, zwei redundanten Not-Halt-Schützen sowie einem Motorschutzrelais bestehen. Es wird also der Platzbedarf im Schaltschrank deutlich reduziert.

Die Hybrid-Motorstarter-Technologie von Phoenix Contact kombiniert verschleißfreie Halbleiter- und robuste Relais-Technik, die von einem Mikrocontroller gesteuert werden. Während die Halbleiter die Ein- und Ausschaltvorgänge der Motoren übernehmen, führen die Relaiskontakte den Strom verlustfrei. Daraus resultieren ein schonendes Schalten sowie eine erhebliche Entlastung der Relaiskontakte.  Darüber hinaus spart der Ansatz aufwändige und teure Kühlkörper ein. Außerdem verlängert sich die Lebensdauer der Hybrid-Motorstarter im Vergleich zu rein elektromechanischen Schaltgeräten um den zehnfachen Wert.

Ferner senkt die integrierte Last- und Verriegelungsschaltung den Verdrahtungsaufwand deutlich, da für den Hauptstromkreis lediglich sechs Anschlüsse verbunden werden müssen. An der Gehäusefront kann der Motornennstrom stufenlos eingestellt und über LEDs der Gerätestatus abgelesen werden. Fehler werden zusätzlich über den potentialfreien Wechslerkontakt in die Leitstelle rückgemeldet. Eingebaute Schutzbeschaltungen stellen sicher, dass die Geräte selbst in rauer Umgebung zuverlässig schalten. Wegen der geringen Stromaufnahme der Steuereingänge ist eine Ansteuerung direkt durch die SPS möglich.

Fazit

Alfons Lehmbrock, Projektingenieur bei Hengst  

Alfons Lehmbrock, Projektingenieur bei Hengst

Hengst setzt schon seit vielen Jahren auf die elektronischen Motorstarter von Phoenix Contact. "Die robuste Bauform sowie die einfache Verdrahtung und Bedienung waren die Kriterien, weshalb wir uns für Contactron entschieden haben", berichtet Alfons Lehmbrock, Projekt-Ingenieur des unternehmenseigenen Maschinenbaus.

Die zehnfach höhere Lebensdauer erweist sich ebenfalls als vorteilhaft, weil Hengst mit hohen Schaltfrequenzen arbeitet. Denn Wartungszyklen verlängern sich erheblich und die Verfügbarkeit der Anlage steigt. Die Hybrid-Motorstarter, die sich für Motortypen mit einer Leistung bis etwa 3 kW eignen, bieten sich neben den Förderbändern auch für den Einsatz in kleinen Lastaufzügen an.

PHOENIX CONTACT AG

Zürcherstrasse 22
CH-8317 Tagelswangen
+41 (0) 52 354 55 55

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