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Schock- und Vibrationsprüfung

Schockprüfung nach IEC 60068-2-27

Schockdiagramm mit 3 ms/350 g  

Schockdiagramm

Schocken (Schärfegrad nach DIN EN 50155)

Diese Prüfung wird angewendet, um die Beständigkeit einer Klemmverbindung gegen unregelmäßig auftretende Schocks mit unterschiedlichem Energiegehalt zu prüfen und zu dokumentieren. Dabei werden Schärfegrade aus der DIN EN 50155 bzw. der DIN EN 61373 (Europäische Norm für Bahnanwendungen) herangezogen, um die Belastung im Schienenverkehr zu simulieren.

Zur Definition des Schocks werden Beschleunigung und Zeitdauer vorgegeben. Nach IEC 60068-2-27 sind jeweils drei positive und negative Schocks in allen drei Raumachsen (x, y, z) vorgeschrieben. Die simulierten Beschleunigungen erreichen 50 m/s² bei einer Schockdauer von 30 ms. An der Klemmverbindung darf keine Beschädigung auftreten, die den weiteren Gebrauch beeinträchtigt. An den Prüflingen wird das Kontaktverhalten während der Prüfung überwacht. Bei Anwendung der Bahnnorm sind keine Kontaktunterbrechungen >1 µs zulässig.

Phoenix Contact Reihenklemmen bestehen diese Schockbelastung und eignen sich für Applikationen mit extremsten Erschütterungen.

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Vibrationsprüfung nach DIN EN 61373

Vibrationsprüfung nach DIN EN 61373  

Vibrationsprüfung nach DIN EN 61373

Breitbandrauschen (Schärfegrad nach DIN EN 50155)

In der Verkehrstechnik sind Reihenklemmen immer Vibrationen und Erschütterungen ausgesetzt. Zur praxisgerechten Nachbildung der Rüttelbelastung werden die Prüflinge breitbandigen rauschförmigen Schwingungen ausgesetzt. Dadurch entstehen der Realität entsprechende Beschleunigungen an der Reihenklemme und dem angeschlossenen Leiter.

Für die Prüfung der Kategorie 1b wird ein Frequenzbereich 5 Hz bis 150 Hz durchlaufen. Der Effektivwert der Beschleunigung beträgt bis zu 5,72 m/s². Die Prüflinge werden in den drei Achsen (x, y, z) je fünf Stunden geprüft. Erschwerend zu den Erschütterungen wird der elektrische Kontakt während der Prüfung überwacht. An den Reihenklemmen darf keine Beschädigung auftreten, die den weiteren Gebrauch beeinträchtigt. Zusätzlich sind keine Kontaktunterbrechungen 1 µs während der Prüfung zulässig.

Phoenix Contact Reihenklemmen aller Anschlusstechniken erfüllen diese hohe Vibrationsanforderung.

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Vibrationsprüfung nach IEC 60068-2-6

Vibrationsprüfung nach IEC 60068-2-6  

Vibrationsprüfung nach IEC 60068-2-6

Diese Prüfung dient dem Nachweis der Vibrationsfestigkeit einer Klemmverbindung unter Einfluss andauernder Vibrationen. Dabei werden harmonische, sinusförmige Schwingungen zur Simulation von rotierenden, pulsierenden oder oszillierenden Kräften auf den Prüfling übertragen. Der Test erfolgt in allen drei Raumachsen (x, y, z).

Für die Prüfung wird ein Frequenzbereich von 5 Hz bis 150 Hz mit einer Geschwindigkeit von einer Oktave je Minute durchlaufen. Der Effektivwert der Beschleunigung beträgt bis zu 50 m/s². Die Prüflinge werden in den drei Achsen (x, y, z) je zwei Stunden geprüft. Zusätzlich wird der elektrische Kontakt während der Prüfung überwacht. An den Reihenklemmen darf keine Beschädigung auftreten, die den weiteren Gebrauch beeinträchtigt. Zusätzlich sind keine Kontaktunterbrechungen > 1 µs während der Prüfung zulässig.

Alle Anschlusstechniken erreichen die Normforderung ohne Unterbrechung des elektrischen Kontaktes. Sie eignen sich daher besonders für anspruchsvolle Applikationen, in denen ein sicheres Funktionieren der Klemmverbindung auch unter extremsten Erschütterungen gewährleistet sein muss.

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Weitere Prüfungen

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