Phoenix Contact Innovation Ventures investiert in OT-Cyber-Sicherheit

01.10.2021
Hightech-Startup SIGA

Phoenix Contact Innovation Ventures, die Corporate Venture Capital-Gesellschaft der Phoenix Contact-Gruppe hat im Rahmen einer neuen Finanzierungsrunde in das Hightech-Startup SIGA investiert.

Das in Israel ansässige Unternehmen entwickelt und vertreibt OT- und Cyber-Security-Lösungen für industrielle Anwendungen und kritische Infrastrukturanwendungen. Seit seiner Gründung im Jahr 2015 hat SIGA seine Kerntechnologie in Richtung der SigaPlatform weiterentwickelt. Um Prozessinformationen zu erfassen und zu analysieren, noch bevor sie die SPS erreichen, wird dabei proprietäre Software mit Hardware zur Datenerfassung kombiniert. Durch die direkte Überwachung der elektrischen Rohsignale auf Level 0, anstelle von Datenpaketen, ist die Technologie in der Lage, ein genaueres und umfassenderes Bild der physischen Prozesse zu liefern. Mithilfe von proprietären Algorithmen für maschinelles Lernen und Analysen hilft das Startup seinen Kunden, Prozessanomalien in Echtzeit zu erkennen, unabhängig davon, ob diese Anomalien auf technische Fehlfunktionen oder Cyber-Angriffe zurückzuführen sind.

„Mit der zunehmenden Konvergenz von IT und OT sehen sich die Betreiber industrieller und kritischer Infrastrukturen neuen Bedrohungen der Cyber-Sicherheit ausgesetzt. Die Technologie von SIGA verbessert die Zuverlässigkeit, den Schutz und die Cyber-Sicherheit von Industrieanlagen, indem sie die reine Form von Daten analysiert und Einblicke gewährt, die andere Upper-Level-Lösungen nicht erreichen können“, erkennt Marcus Böker, Geschäftsführer von Phoenix Contact Innovation Ventures, an.

Pressekontakt
Eva von der Weppen | Corporate Communications