Schnittstellenkonverter, Geräte-Server und Gateways - von RS-232 zu Ethernet

Schnittstellenkonverter, Geräteserver und Gateways - von RS-232 zu Ethernet

Mit Schnittstellenkonvertern und Geräteservern setzen Sie serielle Schnittstellen wie RS-232, RS-422 und RS-485 protokolltransparent auf andere Standards z. B. Ethernet (RJ45) um. Gateways und Protokollkonverter übersetzen verschiedene Feldbus- und Ethernet-Protokolle (z. B. PROFIBUS auf PROFINET) und ermöglichen so die einfache Integration von seriellen Bestandsgeräten und Feldbussen in moderne Ethernet-Netzwerke.

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Verschiedene Varianten von seriellen Geräteservern als Multiport-Geräte

Serielle Geräteserver: Variantenübersicht

Serielle Geräteserver

Serielle Geräteserver ermöglichen die einfache Integration von seriellen Bestandsgeräten und -bussen in moderne Ethernet-Netzwerke.

Bei vielen Anwendungen stehen mehrere serielle Geräte auf engem Raum, wie z. B. Strichcode-Scanner und Drucker. Alle Geräte müssen mit dem Ethernet verbunden sein. In diesen Fällen spart die Verwendung eines Multiport-Konverters zum einen wertvollen Platz im Schaltschrank und zum anderen bares Geld.

Außerdem lässt sich die Anwendung an individuelle Anforderungen so anpassen, dass unterschiedliche Nutzende über einen einzigen Konverter auf verschiedene serielle Schnittstellen zugreifen können.

Ihre Vorteile

  • Eingebetteter Webserver ermöglicht einfache Inbetriebnahme und Konfiguration
  • Einsatz in jeder Branche durch großen Betriebstemperaturbereich (-40 °C ... +70 °C) und Zulassung für Gefahrenbereiche
  • Geringer Platzbedarf im Schaltschrank dank kompakter Formfaktoren
  • Unautorisierter Zugriff auf die Geräte wird verhindert durch 256-Bit-AES-Verschlüsselung und Authentifizierungsmechanismen
  • Schnelle und einfache Fehlerbehebung durch Anwendendende dank erweiterter Diagnosefunktionen der seriellen Ports
  • Die nahtlose Integration virtueller COM-Ports durch native Windows-Treiber garantiert eine dauerhaft hohe Performance, speziell bei Mehr-Port-Anwendungen
Protokolltransparente serielle Geräteserver

Virtuelle COM-Port-Anwendung mit PC und seriellen Geräten

Protokolltransparente serielle Geräteserver

Die seriellen Geräteserver der Reihe GW DEVICE SERVER... werden eingesetzt, um serielle Standardgeräte (normalerweise mit RAW- oder ASCII-Dateiformaten) mit Ethernet-Netzwerken zu verbinden. Sie können die Geräte als virtuellen COM-Port sowie als natives TCP- oder UDP-Ethernet-Gerät verwenden.

Protokollkonverter und Gateways: Modbus/RTU, RAW und ASCII zu Modbus/TCP und EtherNet/IP™

Einbindung von beliebigen ASCII-Protokollen in Modbus oder EtherNet/IP™

Protokollkonverter und Gateways: Modbus/RTU, RAW und ASCII zu Modbus/TCP und EtherNet/IP™

Module der Reihe GW MODBUS TCP/RTU... werden für die Konvertierung von Modbus/RTU (oder ASCII, seriell) zu Modbus/TCP verwendet. Diese leistungsfähigen Module können Sie auf beliebige Modbus-Client- und Server-Kombinationen konfigurieren.

Mit Modulen der Reihe GW MODBUS TCP/ASCII... stellen Sie serielle RAW- oder ASCII-Strings von Geräten wie z. B. Strichcode-Scannern, Waagen oder RFID-Tags über das Modbus-Protokoll zur Verfügung. Mit Modulen der Reihe GW MODBUS EIP/ASCII... können Sie diese Strings zu EtherNet/IP™ konvertieren.

Protokollkonverter und Gateways: Modbus-zu-EtherNet/IP™

Einbinden von beliebigen Modbus-Teilnehmern in das EtherNet/IP™-Protokoll

Protokollkonverter und Gateways: Modbus-zu-EtherNet/IP™

Mit den Modulen der Reihe GW EIP/MODBUS… können Sie Modbus-Server in das EtherNet/IP™-Protokoll integrieren. Somit lassen sich bestehende Modbus-Teilnehmer in das verbreitete Ethernet-basierte EtherNet/IP™-Protokoll einbinden.

Gateway: von HART zu HART-IP, Modbus/TCP und PROFINET

Performanter Zugriff auf HART-Signale über Ethernet

Gateway: von HART zu HART-IP, Modbus/TCP und PROFINET

Die Module der Reihe GW PL… bestehen aus einem Kopfmodul und bis zu fünf Erweiterungsmodulen. Diese Module ermöglichen auf einfache Weise die Parametrierung und Überwachung von HART-Feldgeräten über Ethernet-Netzwerke.

Die Ethernet-Anbindung erfolgt über HART-IP, Modbus/TCP oder PROFINET. Dank des modular aufgebauten HART-Ethernet-Gateways können Sie bis zu 40 Geräte anschließen.

Topologie: von HART zu OPC UA für NAMUR Open Architecture (NOA)

NAMUR Open Architecture

Gateway: von HART zu OPC UA für NAMUR Open Architecture (NOA)

Die Kopfstation GW PL ETH/UNI kommuniziert über OPC UA nach dem NAMUR-Open-Architecture-Konzept (NOA). Das Gerät fungiert dabei als Datendiode, um Diagnose- und Prozessdaten von HART-Feldgeräten an ein beliebiges Cloud-System weiterzuleiten.

Durch Analyse und Verarbeitung der gewonnenen Daten wird die Prozesseffizienz überprüft. Bei Bedarf werden die Informationen an das ERP-System zurückgegeben, um z. B. Wartungsaufträge automatisch zu generieren. Prozessführende Systeme werden dabei weder beeinflusst noch gefährdet.

Gateways und Proxys: von INTERBUS auf PROFINET

Proxy für INTERBUS

Gateways und Proxys: von INTERBUS auf PROFINET

Sie wollen eine INTERBUS-Applikation in ein PROFINET-Netzwerk einbinden? Dann ist der FL NP PND-4TX IB die passende Lösung. Das Gerät parametrieren Sie problemlos mit Ihrem jeweiligen Programmier-Tool. Den integrierten Switch nutzen Sie im Schaltschrank als Uplink zum Leitsystem oder im Feld für die Schaltung in Reihe.

Gateways und Proxys: PROFIsafe-Kommunikation über Netzwerkgrenzen hinweg

Proxy für PROFIsafe

Gateways und Proxys: PROFIsafe-Kommunikation über Netzwerkgrenzen hinweg

Das ist einzigartig: Sprechen Sie PROFIsafe durchgängig und über Netzwerkgrenzen hinweg.

Das PROFIsafe-Gateway von Phoenix Contact erlaubt die sichere Kommunikation zwischen zwei PROFINET-Netzwerken. Das heißt, Sie realisieren funktionale Sicherheit wie Not-Aus-Konzepte anlagenübergreifend und herstellerunabhängig.

Industrieller Zeitserver für Ethernet-Netzwerke

Industrieller Zeitserver für Ethernet-Netzwerke

Industrielle Zeitserver Zeit- und Ortsbestimmung für Ethernet-Netzwerke dank GPS, Galileo oder GLONASS

Mit dem FL Timeserver NTP bietet Phoenix Contact eine Alternative zu internetbasierten Zeitdiensten und öffentlichen NTP-Servern.

Durch die voranschreitende Vernetzung von unterschiedlichen Netzwerkteilnehmern wird es immer wichtiger, eine präzise Uhrzeit bereit zu stellen. Log-Einträge auf verschiedenen Geräten sollten synchron angezeigt oder eingeblendete Zeitstempel in Videoaufnahmen korrekt gespeichert werden.

Eingesetzt wird der robuste Zeitserver in Netzen ohne Internetzugriff oder als Fallback-Zeitserver, falls die Internetverbindung ausfällt. Der industrielle Zeitserver FL TIMESERVER NTP stellt Zeitinformationen via NTP-Protokoll im Ethernet-Netzwerk bereit. Unabhängig von anderen NTP-Diensten und ohne Internetverbindung wird die Zeit mittels GPS, Galileo oder GLONASS empfangen. Durch das robuste IP68-Gehäuse mit integrierter Antenne und PoE-Versorgung können Sie das Gerät problemlos unter freiem Himmel installieren.

PROFIBUS-PA-Gateway

PROFIBUS-PA-Gateway

PROFIBUS-PA-Gateway

Ihnen stehen fünf Kopfstationen für verschiedene Anwendungsbeispiele zur Auswahl. Die Geräte werden ohne Programmierung einfach über DIP-Schalter mit einer PROFIBUS-PA-Adresse versehen.

Zur Erweiterung stehen Ihnen sowohl analoge und digitale E/As sowie ein digitales NAMUR-Eingangsmodul zur Verfügung. Die Zuweisung der Ein- und Ausgänge der Erweiterungsmodule erfolgt dann einfach über Rändelräder.

Serielles HART-Gateway

Serielles HART-Gateway

Serielles HART-Gateway

Je nach Anwendung ist ein serieller RS-485- oder Ethernet-basierter Zugriff auf alle digitalen Daten von HART-Geräten aus möglich.

Für nicht zeitkritische Applikationen können Sie konventionelle serielle RS-485-Gateways einsetzen. Jedes Gateway ermöglicht den Anschluss von bis zu 32 Geräten. Der Datenaustausch erfolgt seriell, da die Kommunikation über nur einen HART-Client realisiert wird.

Ethernet-HART-Gateway

Ethernet-HART-Gateway

Ethernet-HART-Gateway

Je nach Anwendung ist ein serieller RS-485- oder Ethernet-basierter Zugriff auf alle digitalen Daten von HART-Geräten aus möglich.

Das Ethernet-HART-Gateway bietet PROFINET-, Modbus TCP/IP- und HART-IP-Zugriff auf 40 Geräte. Um die HART-Daten schnellstmöglich über Ethernet weiterleiten zu können, verfügt jeder Geräteanschluss über einen eigenen HART-Client.

Bei Verwendung eines Modbus TCP/IP-Netzwerks ist außerdem möglich, vier digitale Eingänge sowie vier digitale Ausgänge bereitzustellen.